Biber bereitet den Wurmlinger Anglern Arbeit

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 Mit einer kompletten Mannschaft geht der Angelverein Wurmlingen ins neue Vereinsjahr. Dazu gehören (vorne von links): Harry Jun
Mit einer kompletten Mannschaft geht der Angelverein Wurmlingen ins neue Vereinsjahr. Dazu gehören (vorne von links): Harry Jung, Roland Wetter, Vorsitzender Martin Storz und sein Vize Hans Dolch sowie (stehend von links): Rolf Speck, Johann Sitnikow, Marc Zisterer und Boris Akakpo. (Foto: Walter Sautter)
Walter Sautter

„Rund läuft's“ beim Angelverein Wurmlingen, hat Vorsitzender Martin Storz in der Hauptversammlung am Donnerstag im „Löwen“ zufrieden gesagt. Weil sich viele im Verein mit ihrer Arbeit einbringen, könnten alle Aufgaben reibungslos erledigt werden – von der Landschaftspflege am Elta-Weiher bis zum Einsatz beim Anglerfest. Dennoch steht viel Arbeit an: Der Bestand der Bachforellen ist rückläufig und die Vereinsmitglieder müssen sich um die Biberschäden am Elta-Weiher kümmern.

Den Bericht des Vorsitzendem Storz hatte Schriftführer Harry Jung mit Details ergänzt. Die Bilanz von Gewässerwart Marc Zisterer war eher durchwachsen. Von den 28 Aktiven waren immerhin 19 mit Ergebnissen in der relativ mageren Fang-statistik vertreten. Vor allem die Hechte hatten sich rar gemacht. Nur drei Exemplare wurden gefangen. Man werde den Bestand weiter beobachten müssen, „aber es sind welche im Teich“, war er überzeugt.

Den Bachforellen in Elta und Faulenbach sei der heiße Sommer 2018 nicht gut bekommen. Ihr Bestand sei „katastrophal rückläufig“. Am Elta-Weiher müsse sich der Verein in den nächsten Arbeitseinsätzen um Biberschäden kümmern und nach und nach die Uferbereiche gegen Erosion schützen. Außerdem müssten die Bäume wegen der Biber mit Drahtgittern gesichert werden, „sonst steht dort in zwei Jahren kein Baum mehr“.

Johann Sitnikow ist neu im Vorstand

„Rund“ lief es auch bei den Teilneuwahlen: Vorsitzender Storz kann auf ein bewährtes Team bauen: Hans Dolch bleibt Vize, Roland Wetter Kassier und Harry Jung Schriftführer. Dazu kommen die Gewässerwarte Marc Zisterer und Rolf Speck sowie die Beisitzer Dominik Vossler und (neu) Johann Sitnikow. Kunibert Bacher hatte nicht mehr kandidiert. Die Kasse wird wie bisher von Rudolf Motsch und Boris Akakpo geprüft.

Dank einiger Facharbeiten kommt jetzt auch der Feierabendhock nicht zu kurz. Die Anglerhütte wurde kräftig aufgemöbelt: „Wir können jetzt heizen und haben Licht in der Hütte“, sagte Storz. Denn als Folge habe sich dort der „Stammtisch als feste Größe etabliert“. Eine feste Größe ist indes auch das jährliche Anglerfest am Elta-Weiher. Es sei originell, weil es mitten in der Natur stattfindet. Bei den Finanzen stellte sich der Fischverkauf zu Karfreitag als einträglichen Aspekt heraus. Allein in den Fischbesatz im Weiher waren rund 1700 Euro investiert worden. Es konnte auch beschlossen werden, die seit vier Jahren bestehenden Mitgliedsbeiträge unverändert zu belassen.

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