„Beachlife“ an der Gold Coast beginnt schon am frühen Morgen

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Michelle Fallert

Kilometerlange Sandstrände, türkisfarbenes Meer und tosende Wellen: So werden Surfer-Paradiese oft dargestellt. Diese atemberaubenden Bilder wecken dann den Wunsch, dort zu sein und sich zu entspannen. Doch die Australische Gold Coast bietet noch viel mehr.

Ich habe das vergangene Wochenende mit meiner Gastfamilie in Burleigh Heads an der Gold Coast verbracht. Voller Energie begab ich mich um 6 Uhr auf meine morgendliche Joggingrunde, um in aller Ruhe alleine den Sonnenaufgang zu genießen. Doch was die Ruhe angeht, machen einem die Australier einen gehörigen Strich durch die Rechnung.

Zahlreiche Jogger sind bereits auf den Beinen, dutzende Radgruppen sammeln Kilometer und im Meer tummeln sich die Surfer und Kajakfahrer. In den Parks sind Fitnessgruppen aller Art zu beobachten, die in großen Gruppen das erste Training des Tages absolvieren. Einige Cafés haben schon um 5.30 Uhr geöffnet, um den Frühaufstehern ein heißes Getränk oder ein Frühstück zu servieren. Etliche Cafes bieten verschiedene Frühstücksgerichte an. Es gibt fruchtige ,,Acaibowls“, die ein Muss für Früchteliebhaber sind. Aber auch das typische Frühstück mit ,,Bacon and Eggs“ und andere leckere Gerichte sind auf den Speisekarten zu finden.

Vor dem ,,Burleigh Heads National Park“ musste ich mich regelrecht auf die Suche nach einem Platz machen, an dem ich den Sonnenaufgang genießen konnte. Aber es hat sich gelohnt, denn die Atmosphäre war einzigartig.

Für Surfanfänger gibt es einige Surfschulen. Die Surflehrer bringen ihren Schülern geduldig die Sportart bei, die den Lifestyle vor Ort ausmacht. Selbst im australischen Winter ist das Wasser angenehm warm, sodass Surfer maximal einen kurzen Neoprenanzug benötigen. Dann heißt es nur noch, ab ins Wasser und hoffen, dass man ein paar gute Wellen erwischt.

Wer nach einer anstrengenden Surfsession noch genug Kraft für eine kleine Shoppingtour hat, kann gemütlich in kleinen Läden stöbern. Es werden frisch gepresste Säfte angeboten, die einem die nötige Energie nach dem Surfen wieder zurückzaubern. Viele bekannten Marken haben Filialen, die die neusten Trends der Surferwelt anbieten.

Ist man nun immer noch nicht müde, lädt das glitzernde Meer auf eine Baderunde ein. Doch aufgepasst, man darf immer nur zwischen den zwei gelben Fahnen in das Wasser gehen. Dort ist dann ein ,,Lifeguard“ – also ein Rettungsschwimmer – vor Ort, der alles im Blick hat. Die Fahnen werden jeden Morgen da hingesteckt, wo die wenigsten Gefahren, wie zum Beispiel Strömungen oder zu große Wellen für die Badegäste, zu erwarten sind. Die Badezone ist dementsprechend immer unterschiedlich groß, beträgt oft nur circa 30 Meter.

Den Abend können Besucher beispielsweise in ,,Surfers Paradise“ ausklingen lassen. Die Straßen sind hell beleuchtet und die Lichterketten an den Palmen geben dem Ganzen eine tolle Atmosphäre. Auswahl zwischen verschiedensten Restaurants und Bars, in denen man eine leckeres Abendessen bekommen kann, ist riesig. Den Verdauungsspaziergang kann man an der Promenade von ,,Surfers Paradise“ fortführen, an der oft ein Markt seinen Platz findet, bei dem dutzende Künstler ihre Kreationen anbieten.

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