Arbeiten an Friedhofsvorplatz gehen zügig voran

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 Kräftig angepackt wurde in den vergangenen Wochen bei der Umgestaltung des Vorplatzes beim Wurmlinger Friedhof. Fixpunkt für d
Kräftig angepackt wurde in den vergangenen Wochen bei der Umgestaltung des Vorplatzes beim Wurmlinger Friedhof. Fixpunkt für die Belagsarbeiten ist der neue Brunnen. Der Unterbau stand in der vergangenen Woche bereits. Sobald die Schale angeliefert und montiert ist, kann der Platz gepflastert werden. (Foto: Walter Sautter)
Walter Sautter

Die Umgestaltung des Friedhofsvorplatzes in Wurmlingen – im Bereich südlich der St. Sebastians-Kapelle – ist eine durchaus ambitionierte Aktion. Die Auftragsvergabe dazu erfolgte erst in der Juli-Sitzung des Gemeinderats. Und zum Volkstrauertag, dem 18. November, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, damit der Platz für die Feierstunde vor dem Ehrenmal an diesem Tag zur Verfügung steht.

„Alles läuft planmäßig“, stellt indes Bürgermeister Klaus Schellenberg zufrieden fest. Und: „Der Platz wird schön“, ist er sicher. Er macht regelmäßig Inspektionen, um sich vom Baufortschritt zu überzeugen. Schellenberg hofft dabei, dass auf Grund der aktuell guten Witterung die Neugestaltung möglicherweise sogar bereits zu Allerheiligen abgeschlossen sein könnte. Zumindest seien bis dahin die Zugänge zum Friedhof frei.

Die Arbeiten hat die Firma Rainer Herold aus Tuttlingen zum Preis von rund 114 000 Euro übernommen. Die Planung erfolgte durch das Büro für Architektur und Freiraum in Überlingen. Der Platz wird bei der Umgestaltung deutlich kleiner. Die begehbare Fläche von 600 Quadratmetern wird auf 320 Quadratmeter nahezu halbiert. In diesem Bereich wird er mit hellen Betonsteinen gepflastert.

Die Steine sind bereits angeliefert und können verlegt werden, sobald der neue Brunnen zusammengebaut ist. Dieser ist bei diesen Arbeiten quasi ein Fixpunkt: Für die Anlieferung der Brunnenschale muss der Platz noch einmal mit schwerem Gerät befahren werden.

Der Unterbau ist bereits gesetzt. Die Lieferung der quadratischen Brunnenschale mit 170 Zentimeter Kantenlänge sollte noch am Freitag erfolgen, so die Planung. Das festgelegte Preislimit von rund 10 000 Euro für den Brunnen kann eingehalten werden. Die reinen Materialkosten für den Unterbau und die Schale liegen bei rund 6200 Euro, so Bürgermeister Schellenberg. Hersteller ist die Firma Koch in Steißlingen.

Christusbäume pflanzen

Der Übergang zum Friedhof auf der Ostseite des Geländes ist bereits planiert und mit Humus versorgt. Außerdem sind die Pflanzstellen für die vier vorgesehenen Christusbäume gut mit Substrat vorbereitet – obwohl sie auch „in prekären Lagen überlebensfähig sind“, wie der planende Gartenarchitekt bei der Vorstellung in der Sitzung des Gemeinderats erläutert hatte.

Gesetzt ist auch die erste der beiden Stufen auf dem Weg zur St. Sebastians-Kapelle und dem Friedhof. Der Einbau der zweiten soll in dieser Woche erfolgen. Ebenfalls fertig sind die Einfassungen zwischen der künftigen Pflasterung und den zu bepflanzenden Bereichen sowie der Abstellplatz für Fahrräder.

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