„An der Ostsee ist es wie im Süden“

Lesedauer: 5 Min
Michelle Fallert

Eine Deutschlandtour mit Traktor samt Schäferkarren: Die absolvierte der Wurmlinger Harald Schmid im Mai 2019. Nun berichtete er in einem Bildvortrag in der Schlosshalle Wurmlingen. Der Vortrag fand vor den Versammlungsbegrenzungen durch die Corona-Krise statt.

Während seiner ersten Tour, die entlang der Westgrenze Deutschlands, bis in die Lüneburger Heide führte, legte er 1800 Kilometer mit dem Traktor zurück. Im September 2018 beendete er die erste Reise und setzte sie im darauffolgenden Jahr, von Mai bis Oktober fort. Harald Schmids zweite Reise startete in Hamburg. Von dort ging es für ihn noch weiter in den Norden, zu den Städten Büsum und Husum. Die Insel Föhr ließ sich Harald nicht entgehen. „Mein außergewöhnliches Gefährt hat auf der Fähre nach Föhr natürlich für gehöriges Aufsehen gesorgt“, berichtete Schmid.

Danach ging es entlang der dänischen Grenze zur Ostsee rüber. Die Reise führte ihn weiter zu den Inseln Fehmarn und Rügen. „Ich bin jede einzelne Uferstraße mit meinem Traktor entlanggefahren, um die wunderschönen Inseln aus vollen Zügen genießen zu können“, meinte der Deutschland-Fahrer. Er erzählt von wahren Naturerlebnissen. An der Ostsee sei es wie im Süden, schöner als in der Toskana oder auf Mallorca. Weiter ging es zu der Mecklenburgischen Seenplatte, die Harald Schmid besonders gut gefallen hat. Es sei definitiv eine Reise wert zu dem unvorstellbar weitläufigen Gebiet, in dem man super Radfahren kann oder einfach nur entspannen kann. Außerdem führte Harald Schmid etliche Bilder von seinen Sightseeing-Touren in den Städten vor. Den Besuchern wurden Bilder von prächtigen Kirchen gezeigt, welche Harald immer gerne besichtigt hat und schöne Eindrücke von weiteren Sehenswürdigkeiten. Über den Spreewald, Dresden und Erlangen reiste Harald Schmid nach Heilbronn und berichtet von einem einzigartigen Erlebnis, als er bei der Weinlese mithelfen durfte.

Immer wieder betonte Harald Schmid, was für gastfreundliche und nette Menschen er während seiner Tour getroffen habe. Da er in seinem Schäferkarren kein fließendes Wasser hat, war er gezwungen, in regelmäßigen Abständen nach Bauernhöfen zu suchen, wo er übernachten konnte. „Ich habe heute noch mit einigen von meinen Gastgebern Kontakt“, so Schmid. Außerdem sei es die beste Art und Weise zu reisen, in dem man auf die Tipps der Einheimischen hört. So bekommt man die schönsten Dinge zu Gesicht und gelangt in Gegenden, in die nicht jeder Tourist kommen würde.

Harald Schmid wurde nun endgültig vom Reisefieber gepackt und hat seine nächste Tour schon geplant, die im Mai dieses Jahres starten soll. Die Reise wird ihn durch das Remstal, über Nördlingen, entlang der tschechischen Grenze durch Regensburg und Passau führen, bis nach Berchtesgaden und Garmisch-Partenkirchen. Zum Schluss hat Harald vor, über das Allgäu wieder in die Heimat zu fahren.

Meist gelesen in der Umgebung

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen