Wohngebäude sind jetzt freigegeben

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Erste Bagger waren bereits angerückt. Jetzt ist der Verkauf der Wohngebäude der ehemaligen französischen Militärangehörigen in Villingen besiegelt. Einzelheiten teilt Madlen Falke, Pressesprecherin der Stadtverwaltung, mit.

Der Verkauf der Wohngebäude der ehemaligen französischen Militärangehörigen in Villingen von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) an die Erwerbsgesellschaft Bündnis für faires Wohnen GmbH & Co. KG sei besiegelt. Die erforderliche Genehmigung des Kaufvertrages durch das Bundesministerium der Finanzen sei jetzt aus Berlin eingetroffen.

Rund 500 Studenten ziehen ein

Die Erwerbsgesellschaft komme somit in den Besitz der Gebäude Dattenbergstraße 1/3, Dattenbergstraße 9/11, Dattenbergstraße 13/15, Kirnacher Straße 37 bis 47, Pictoriusstraße 2 bis 4 und Pictoriusstraße 3, um diese als Wohnraum für die Unterbringung von 500 Studenten der Hochschule für Polizei ab April 2019 bis einschließlich Sommersemester 2021 zur Verfügung zu stellen, zeigt Madlen Falke weiter auf.

Die Realisierung dieses Projektes sei Dank der ausgezeichneten und lösungsorientierten, behördenübergreifenden Zusammenarbeit in wenigen Monaten möglich gemacht worden. „Ich bedanke mich bei allen beteiligten Verantwortlichen bei Bund und Land, die sich außerordentlich schnell für den Verkauf eingesetzt haben“, freut sich Oberbürgermeister Rupert Kubon über die Freigabe. Die weitsichtige Entscheidung des Landes, den Standort der Hochschule für Polizei weiterhin gebündelt am Standort VS zu halten und auszubauen, sei auch deshalb positiv ausgefallen, weil Villingen-Schwenningen dem Land die Unterstützung zugesagt hat, die erforderlichen Wohnungen bereitzustellen, meint Kubon weiter.

Positiv äußert sich ebenfalls Jörg Röber, Projektverantwortlicher bei der Stadt Villingen-Schwenningen: „Ich bin äußerst zufrieden mit dem Verlauf des Projekts. Alle Beteiligten haben im Sinne der Sache in engem Schulterschluss an einem Strang gezogen und somit für eine schnelle Abwicklung gesorgt, sodass die Stadt ihre Zusage, die Hochschule für Polizei mit Tatkräften zu unterstützen, halten und den Umbau unmittelbar angehen kann. Herzlichen Dank auch an die Baugenossenschaft Familienheim, die Baugenossenschaft Villingen und die wbg als Gesellschaften des Bündnisses. Die Verantwortlichen haben in kürzester Zeit hochprofessionell agiert und alles Notwendige in die Wege geleitet.“

Verlässlicher Partner

Auch die BImA habe sich in diesem komplexen Verfahren als kompetenter und verlässlicher Verhandlungspartner erwiesen. Markus Kästel und Astrid Dülfer von der BImA erklären hierzu: „Die BImA freut sich, in einem kooperativen Verfahren mit der Stadt Villingen-Schwenningen und dem Land Baden-Württemberg den Grundstein für eine wertvolle und facettenreiche Entwicklungsmöglichkeit dieser innerstädtischen Potentialfläche zu legen.“

Teils bis März bezugsfertig

Die gegründete Erwerbsgesellschaft Bündnis für faires Wohnen GmbH & Co. KG, die den Erwerb der Wohnblöcke vollzogen hat, stehe für die Sanierung der Wohnungen bereits in den Startlöchern, zeigt Madlen Falke weiter auf. Bis März 2019 sollen die ersten 100 Wohnplätze bezugsfertig zur Verfügung stehen. Weitere 163 Plätze sollen bis Oktober nächsten Jahres verfügbar sein.

„Der Bescheid kommt erfreulicherweise zum richtigen Zeitpunkt, damit wir die sportlichen Termine halten können“, sagt Rainer Müldner, Geschäftsführer der Bündnis für faires Wohnen GmbH & Co. KG, zu der auch die Baugenossenschaft Familienheim und die Baugenossenschaft Villingen neben der städtischen Wohnungsbaugesellschaft gehören.

„Die Gesellschaften werden die Wohnungen in Eigenregie sanieren und an das Land vermieten. Voraussichtlich bis Herbst 2021 sollen in den Gebäuden 500 Studenten der Hochschule für Polizei untergebracht werden“, zeigt Madlen Falke abschließend auf.

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