Eine futuristische Bauweise zeichnet die drei Wohnhäuser aus, die im Neckarpark entstehen. (Foto: Exklusivbau)
Schwäbische Zeitung

(sbo) - Das Bauvorhaben der Exklusivbau GmbH am Neckarpark kann umgesetzt werden. Untersuchungen eines unabhängigen Gutachters auf dem ehemaligen Altlasten-Areal haben ergeben, dass die noch im Boden vorhandenen Schadstoffe zu keinem Zeitpunkt die Besucher des Neckarparks gefährdet haben. Auch künftig entstehe dadurch keine Gefahr, teilte die Stadt in einer Presseerklärung mit.

Die Ergebnisse der Schadstoffuntersuchungen wurden vom Amt für Wasser- und Bodenschutz sowie dem Gesundheitsamt des Landratsamtes und der Stadt bewertet.

Das Bauvorhaben der Exklusivbau sei entsprechend dem Vorsorgegedanken und den behördlichen Anforderungen planerisch ergänzt worden und könne nun umgesetzt werden. Wegen technischer Vorkehrungen werden Restbelastungen im Gestein keinen messbaren Einfluss auf die Luftqualität an der Erdoberfläche oder in den Wohnbauten haben, die dort gebaut werden, heißt es weiter. Ein Gutachterbüro für Altlasten werde diese Maßnahmen begleiten und überwachen. Baugenehmigung abgeholt

Viktor Kromm von Exklusivbau ist zufrieden. Er hat jetzt die Baugenehmigung abgeholt, und am heutigen Freitag findet der symbolische erste Spatenstich statt „in der besten Wohngegend Schwenningens“, wie er freudig meint. Drei Gebäudekomplexe mit insgesamt 50 Wohneinheiten werden in den nächsten drei Jahren auf dem nördlichen Baufeld des Neckarparks entstehen.

Bis Herbst 2013 soll Haus 1 bezugsfertig sein, kurz vor den Sommerferien gehe es dann mit Haus 2 los. Von den insgesamt 36 Wohnungen seien bereits 25 verkauft. Kromm geht davon aus, dass bis zum Jahresende beide Häuser komplett verkauft sind, so dass dann mit der Vermarktung des dritten Gebäudes begonnen werden könne.

Im Halbjahrestakt sollen die Häuser, die insgesamt mit 78 Stellplätzen in einer gemeinsamen Tiefgarage versehen sind, fertiggestellt werden.

Bei der Anlage handele es sich um ein Energieeffizienzhaus 55 mit Blockheizkraftwerk. Die Stromerlöse sollen für die monatlichen Rücklagen der Wohnungseigentümer verwendet werden, so Kromm. Damit reduziere sich die monatliche Belastung.

Im Juli hatte der Gemeinderat den Bebauungsplan beschlossen. Die weiteren ursprünglich geplanten Bauvorhaben auf dem Neckarparkgelände von der Baugenossenschaft und der wbg wurden zurückgezogen.

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