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Dustin Strahlmeier (rechts) wird am Samstag beim Bodensee-Cup gegen den HC Davos im Schwenninger Kasten stehen. Ilya Sharipov ist dann am Sonntag dran. Für den dritten Torwart Michael Böhm (Mitte) gibt es noch keine Eiszeit. (Foto: Heinz Wittmann)
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Die in der Deutschen Eishockey-Liga spielenden Wild Wings sind im Trainingslager im schweizerischen Kreuzlingen und nehmen dort am Wochenende am Bodensee-Cup teil. Am Samstag geht es gegen den HC Davos. Am Sonntag sind die Endspiele.

Am Donnerstag brach der Wild-Wings-Tross bereits um acht Uhr nach Kreuzlingen auf. Um 11 Uhr stand bereits das erste Training für die Schwäne in der Bodensee-Arena auf dem Programm. „Die Bedingungen sind gut, unser Hotel ist in unmittelbarer Nähe der Arena“, sagt Trainer Paul Thompson. Er habe alle Mann an Bord. Auch Max Hadraschek und Cedric Schiemenz, die beim 3:2-Testspielsieg nach Verlängerung in Bietigheim nicht zum Einsatz kamen, werden jetzt auflaufen. Dominik Bohac, der angeschlagen gefehlt hat, ist wieder fit. Allerdings ist jetzt Verteidiger Mirko Sacher, der in Bietigheim glänzte, etwas malade. Die Wild Wings wollen kurzfristig entscheiden, ob Sacher spielen kann oder nicht. Am Samstag wird Dustin Strahlmeier den Schwenninger Kasten hüten, am Sonntag steht dann Ilya Sharipov zwischen den Pfosten. „Wir müssen uns als Mannschaft weiter verbessern“, fordert Thompson.

Ab Samstag steigt der Bodensee-Cup in Kreuzlingen. Das Eröffnungsspiel um 15.30 Uhr bestreitet Schwenningen gegen den HC Davos. Die Bündner sind mit 31 Titeln Schweizer Rekordmeister. In der vergangenen Saison lief es bei den Davosern überhaupt nicht, sie verpassten mit Rang elf nicht nur die Play-offs sondern mussten um den Klassenerhalt bangen. Der noch recht unerfahrene 42-jährige Schweizkanadier Christian Wohlwend soll den HCD nun wieder nach oben führen. Mattias Tedenby, Topstürmer vom HV 71 Jönköping, von dem Andreas Thuresson nach Schwenningen kam, soll helfen, dass es wieder besser läuft.

Am Samstag Abend (19 Uhr) treffen der von Stefan Mair trainierte schweizerische B-Ligist HC Thurgau und die Düsseldorfer EG aufeinander. Die Thurgauer schafften es in der vergangenen Saison bis ins Halbfinale. Da würde die Truppe aus Weinfelden gerne wieder hin. Die Düsseldorfer EG wurde in der abgelaufenen DEL-Doppelrunde Sechster, scheiterte dann aber im Play-off-Viertelfinale an den Augsburger Panthern. Die DEG will natürlich weiter nach vorne, allerdings bedeute die Halswirbel-Tumordiagnose von Topverteidiger-Neuzugang Alexander Sulzer von den Kölner Haien einen Schock. Neu im Kader der DEG steht auch Rihards Bukarts. Der lettische Angreifer hatte sich in der vergangenen Saison in Schwenningen nicht wirklich wohlgefühlt.

Neuzugänge sind kaltschnäuzig

Die Wild Wings haben diese Woche auch Überzahl- und Unterzahl geübt, genauso wie das Overtime-Szenario drei gegen drei. Bei allem fiel dem Betrachter immer wieder eines auf, wie kaltschnäuzig Thuresson und Jamie MacQueen aus ihren erarbeiteten Chancen Tore erzielten. Die Wild Wings werden in ihrem Trainingslager übrigens auch noch etwas besonderes für das Teambuilding tun, so werden sie gemeinsam in Konstanz „Ninja Warrior“, bei dem es verschiedene spektakuläre Hindernis-Parcours zu überwinden gibt, spielen.

Der Samstag des Bodensee-Cups ist eingebettet in ein Bierfest, das auf dem Außenfeld von 12.30 Uhr bis 23 Uhr läuft. Davon dürften sicherlich auch die zahlreich anreisenden SERC-Fans Gebrauch machen.

Am Sonntag ist von 10 bis 18 Uhr „Family-Day“. Um zwölf Uhr treffen die beiden Verlierer des Samstags im Spiel um Platz drei aufeinander. Das Endspiel steigt um 15.30 Uhr.

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