Die Wild Wings, hier beim 2:1-Sieg gegen Mannheim, wollen auch am ersten Wochenende im neuen Jahr wieder jubeln.
Die Wild Wings, hier beim 2:1-Sieg gegen Mannheim, wollen auch am ersten Wochenende im neuen Jahr wieder jubeln. (Foto: direvi)
Heinz Wittmann

Mit dem Rückenwind aus den letzten Spielen des vergangenen Jahres geht der Schwenninger ERC in die des Neuen. Am Freitag, 19.30 Uhr, gastieren die Schwäne in der Deutschen Eishockey-Liga in Krefeld. Am Sonntag, 14 Uhr, empfangen sie Bremerhaven.

Drei Siege in Serie konnten die Wild Wings am Ende des Jahres 2019 einfahren. Am Montag feierten die Schwenninger Kufencracks zum Abschluss einen 3:2-Heimsieg nach Verlängerung gegen den Tabellenzweiten Straubing Tigers. Die Schwenninger wollen nun an die guten letzten Leistungen anknüpfen und auch zu Beginn des Jahres 2020 kräftig punkten. Es geht am ersten Wochenende gleich zweimal gegen Pinguine, zunächst gegen die aus Krefeld, dann gegen die aus Bremerhaven.

Am Freitag gilt es, beim direkten Konkurrenten zu punkten. Die Krefeld Pinguine, die in ihrem letzten Spiel in München mit 1:6 unterlagen, sind mit 29 Punkten aus 33 Spielen Zwölfter. Die Wild Wings brachten ebenfalls 29 Punkte auf ihr Konto, dies aber in 32 Partien. Die Schwenninger liegen auf Rang 13, weil sie die leicht schlechtere Tordifferenz (-33) gegenüber den Krefeldern (-30) haben. Die Schwarz-Gelben haben sich von Trainer Brandon Reid am 12. Dezember getrennt. Der neue Coach Pierre Beaulieu, der vom „Co“ zum Cheftrainer befördert wurde, brachte in sieben Partien aber nur fünf Punkte auf das Konto. Beim neuen SERC-Trainer Niklas Sundblad waren es immerhin in sechs Spielen sieben Zähler.

„Ich habe die Krefelder ein paar mal in dieser Saison gesehen. Die spielen defensives Eishockey. Wir werden also viel Scheibenbesitz haben und müssen viel Druck auf den Gegner machen“, so der Schwede. Bestens in Erinnerung ist allerdings Daniel Pietta noch der 1. Dezember. Damals erzielte er beim 6:4-Sieg der Pinguine in der Helios-Arena vier Tore. Es versteht sich von selbst, dass die Schwenninger diesmal auf den 33-Jährigen besser aufpassen wollen. „Da gilt es von uns, körperbetontes Eishockey zu spielen“, sagt Wild-Wings-Coach Sundblad. Pietta ist mit 35 Punkten (zwölf Tore/23 Assists) zweitbester Scorer der DEL. Kurios, auch der beste DEL-Scorer kommt von den Krefeld Pinguinen. Es ist der ebenfalls 33-jährige US-Amerikaner Chad Costello, der es auf 36 Punkte (15 Treffer/21 Beihilfen) bringt. Der 25-jährige US-Amerikaner William Besse von den Pinguinen hat übrigens auch schon 15 Tore auf seinem Konto.

Am 27. September hatten die Wild Wings daheim gegen die Krefelder mit 5:2 gewonnen. Aktueller Topscorer des SERC ist übrigens Pat Cannone mit 25 Zählern (neun Tore/16 Beihilfen). Die meisten Schwenninger Tore hat noch immer Jamie MacQueen mit deren elf erzielt, obwohl er inzwischen längst für die Iserlohn Roosters stürmt. Nun, die haben freilich die rote Laterne aus dem Schwarzwald übernommen.

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