wit

Die Wild Wings haben die Verpflichtung von Torwart Joacim Eriksson, die schwedische Medien bereits gemeldet hatten, bestätigt. Stürmen zudem erstmals Zwillinge für die Wildschwäne?

Mit einem Meistertitel und zwei Vizemeisterschaften im Gepäck verabschiedet sich der im Jahr 1990 geborene Torhüter aus der SHL. Joacim Eriksson spielte nicht nur 221 Mal in der höchsten Liga Schwedens, sondern kann auch auf Stationen in der AHL und der KHL zurückblicken. Mit der „Tre Kronor“, der schwedischen Nationalmannschaft, gewann er 2014 Bronze bei den Weltmeisterschaften.

„Es war für mich einfach an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Und ich bin wirklich begeistert von der Chance bei den Wild Wings. Natürlich habe ich mitbekommen, dass das Team eine schwierige Saison hinter sich hat. Aber ich möchte dabei helfen, in der nächsten Saison besser abzuschneiden. Alles, was ich bisher von der Organisation mitbekommen habe, hat mich absolut überzeugt. Und ich freue mich auf den neuen Lebensabschnitt für meine Familie und mich“, sagt der 29 Jahre alte Schwede.

SERC-Trainer Niklas Sundblad sagt über seinen Landsmann: „Joacim ist ein Torhüter, der mit viel Geduld spielt und gute Reflexe hat. Außerdem kommt er mit sehr viel Erfahrung aus internationalen Topligen, was uns sicher weiterbringen wird.“

„Joacim erfüllt genau die Punkte, die wir in unserem Anforderungsprofil gesucht haben. Er wird einen wichtigen Mosaikstein darstellen“, begründet Christof Kreutzer die Entscheidung für Eriksson. Die Schwenninger sind nun auf der Suche nach einem deutschen Ersatztorwart.

Für die Wildschwäne könnten künftig erstmals auch Zwillinge auf Torejagd gehen. Laut Medienberichten sind der ERC Ingolstadt, aber auch die Schwenninger Wild Wings, an einer Verpflichtung der Brüder Tylor Spink und Tyson Spink interessiert. Die Zwillinge wurden am 31. Dezember 1992 im kanadischen Williamstown, Ontario, geboren. Es überrascht nicht weiter, dass die beiden Stürmer in den selben Mannschaften spielten und ähnliche Scoringbilanzen aufweisen. Nach ihrem Engagement bei Toledo Walleye in der ECHL wagten sie 2017 den Sprung über den großen Teich, genauer gesagt nach Schweden. Dort war der jetzige SERC-Trainer Niklas Sundblad ihr Coach. Tyson absolvierte für Örebro 83 Spiele in denen er 21 Punkte (13 Tore/acht Assists) verbuchte. Tylor brachte es in 101 Partien auf 88 Zähler (14 Treffer/14 Beihilfen). In der vergangenen Saison nahm die Karriere der 1,78 Meter großen und 84 Kilogramm schweren Linksschützen dann Fahrt auf. In der ersten finnischen Liga bei Ässät Pori absolvierte Tyson 50 Partien und scorte dabei 35 Punkte (16 Tore/19 Assists)sein Bruder Tylor machte 52 Partien und kam auf auf 32 Scorerpunkte (13 Treffer/19 Assists). Die beiden sind die besten Scorer ihres Teams. Während Tylor Center spielt ist Tyson auf den Flügeln beheimatet. Allerdings könnte der ERC Ingolstadt die besseren Karten haben, weil er sportlich attraktiver als die Wild Wings erscheint.

Brüderpaare kommen im Profi-Eishockey immer wieder vor. Zwillinge sind seltener zu finden. In der DEL jagt mit Brett Festerling (Nürnberg Ice Tigers) und Garrett Festerling (Grizzlys Wolfsburg) aktuell ein Zwillinspaar der Hartgummischeibe nach. Die US-amerikanischen Zwillingsbrüder Chris Ferraro und Peter Ferraro stürmten in der Saison 2005/06 für die Düsseldorfer EG. Markus Schröder spielte von 2006 bis 2010 für die Wild Wings in der zweiten Liga. Sein Zwillingsbruder Stefan Schröder stürmte zwar auch in der zweiten Liga, aber für Freiburg und München. Der ehemalige SERC-Trainer Stefan Mair machte in der schweizer Nationalliga B mit Kellen Jones und seinem Zwillingsbruder Connor Jones gute Erfahrungen.

Meist gelesen in der Umgebung

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen