Troy Bourke und die Schwenninger Wild Wings kassierten gegen München die nächste Niederlage.
Troy Bourke und die Schwenninger Wild Wings kassierten gegen München die nächste Niederlage. (Foto: Laegler/ Eibner-Presse via www.imago-images.de)
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Mit den Topteams der Deutschen Eishockey Liga (DEL) können die Schwenninger Wild Wings noch nicht ganz mithalten. Nach dem 2:3 bei den Adler Mannheim am Donnerstag verlor die Mannschaft von Trainer Niklas Sundblad am Sonntag auch gegen den EHC Red Bull München. Das 2:3 (0:0, 1:2, 1:1) war nach vier Siegen die zweite Pleite in Serie.

In der zweiten Minute des Verfolgerduells der Gruppe Süd – Spitzenreiter sind die Adler Mannheim – bot sich den Wild Wings eine 100-prozentige Chance zum 1:0. Andreas Thuresson schaffte es aber aus kürzester Entfernung die Scheibe neben das von Kevin Reich gehütete Gehäuse zu schießen. Im Spiel war viel Tempo drin, die Defensive beider Teams stand gut.

Der Münchner Topscorer Yasin Ehliz kam nach fleißiger Arbeit dann zu zwei guten Einschussmöglichkeiten. Die SERC-Abwehr um Torwart Joacim Eriksson war aber auf dem Posten. Die Begegnung war hart umkämpft, aber fair. Jamie MacQueen kam in zentraler Position zu einem seiner gefürchteten Direktschüsse, Reich war aber auf dem Posten. Dann passte der starke Boaz Bassen auf den Schwenninger Topscorer Troy Bourke. Aber auch er brachte das Spielgerät nicht im Tor unter.

Nach 55 Sekunden im zweiten Drittel lag der Puck im Schwenninger Tor. Glück für den SERC: Die Schiedsrichter gaben den Treffer von Zach Redmond wegen angeblichen Handpasses nicht. Kurz darauf ging der EHC Red Bull dann doch in Front. Philip Gogulla passte präzise auf Frank Mauer und der netzte gekonnt ein. Dann kassierte Münchens Ehliz zwei Strafminuten. Die Wild Wings agierten in Überzahl mit vier Stürmern und nur einem Verteidiger. Und sie wurden belohnt. Thuresson lochte nach Pass von Bourke erfolgreich ein (26.). In der 30. Minute gingen die Gäste aber erneut in Front. Gogulla verwertete das glänzende Zuspiel von Kalle Kossila. Jetzt war München überlegen. Eriksson musste mehrmals retten. Die Gastgeber schafften es kaum durch Angriffe, für Entlastung zu sorgen.

Zum dritten Drittel kamen die Wild Wings dann wieder mit mehr Energie aus der Kabine. Daniel Pfaffengut musste aber in die Kühlbox wegen Checks gegen Kopf und Nackenbereich. Er bekam zwei plus zehn Minuten Strafzeit. Maximilian Kastner brachte die Scheibe jedoch nicht am bärenstarken Eriksson vorbei. Dann musste auch Schwenningens Verteidiger Colby Robak auf das Sünderbänkchen. Die Wild Wings und Eriksson blieben aber im Spiel. Dann kassierte Daubner nach einem Foul an Bassen zwei Strafminuten. MacQueen brachte die Scheibe nach innen und Darin Olver traf im Powerplay zum 2:2. Die Gäste hatten aber die passende Antwort parat. Nach einer starken, blitzschnellen Kombination traf Trevor Parkes zwei Minuten vor Schluss zum 3:2 für München. Die laufstarken Bayern ließen dann nichts mehr anbrennen. Der EHC Red Bull München überholte mit dem verdienten Sieg Schwenningen in der Tabelle.

Bereits am Dienstag, 18.30 Uhr, gastieren die drittplatzierten Wild Wings beim Spitzenreiter Adler Mannheim und wollen die dritte Niederlage hintereinander vermeiden.

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