Heinz Wittmann

Die Schwenninger Wild Wings haben am Freitagabend bei den Straubing Tigers mit 0:5 (0:2, 0:1, 0:2) verloren.

Die Wildschwäne begannen schwungvoll. Tigers-Torwart Sebastian Vogl hielt jedoch gegen Andreas Thuresson. Dann aber Strafe gegen Schwenningen wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Von diesem Moment an war Straubing im Vorwärtsgang. Das erste Überzahlspiel brachte aber noch nichts ein. Anschließend musste SERC-Verteidiger Mirko Sacher in die Kühlbox. Stefan Loibl zog ab, Goalie Dustin Strahlmeier, der den Vorzug gegenüber Ilya Sharipov erhielt, war aber mit der Fanghand. Die Strafzeit war gerade abgelaufen, als der schwedische Verteidiger Fredrik Eriksson sein erstes Saisontor bejubeln durfte. Die Wild Wings hatten da auch gezeigt, warum sie in Unterzahl derzeit das schlechteste Team der Liga sind, sie waren zu weit weg von ihren Gegenspielern. Abwehrmann Christopher Fischer ließ dem Torschützen viel zu viel Platz. Die Gastgeber hatten die Partie nun im Griff. In der 16. Minute fiel das 2:0. Es war eine Verkettung von Schwenninger Fehlern. Erst verlor Jamie MacQueen im gegnerischen Drittel die Scheibe und dann brachte sie Verteidiger Dylan Yeo nicht aus der Gefahrenzone. Tigers-Topscorer Jeremey Williams bedankte sich und lochte ein. In der 24. Spielminute erzielten die Niederbayern in Überzahl das 3:0. Der Treffer fiel allerdings sehr glücklich, Sven Ziegler hatte dem Schwenninger Verteidiger Benedikt Brückner an den Schlittschuh geschossen und von dort prallte der Puck für Strahlmeier unhaltbar ab. Dann ein Powerplay für den SERC als Sena Acolats e die Strafbank drückte. Das Überzahlspiel war nicht schlecht, der starke Vogl war aber erneut gegen Thuresson auf dem Posten. Dann kassierte Cedric Schiemenz zwei Strafminuten. Es war nach der Strafe gegen Mark Fraser bereits der zweite zweifelhafte Ausschluss gegen Schwenningen. Die Straubinger brachten in diesem Powerplay aber nichts zustande. Dann durfte die die Gäste als Mitchell Heard raus musste, noch einmal mit einem Mann mehr ran. MacQueen fand aber auch in Goalie Vogl seinen Meister. Auf der anderen Seite vergab Kael Mouillierat ein Break, schoss knapp am Schwenninger Kasten vorbei.

Im letzten Drittel passierte lange Zeit nichts. Straubing verteidigte clever, Schwenningen biss sich die Zähne an den Abwehrreihen der Gastgeber aus. In der 54. Minute verloren die Wild Wings beim Wechsel Jeremy Williams aus den Augen, der kam mit Tempo, vollführte eine Körpertäuschung und zog ab – 4:0 für die Tigers. Nur zwei Minuten später erhöhte Sven Ziegler sogar auf 5:0. Beim SERC lief nicht viel zusammen an diesem Abend.

Am Sonntag, 19 Uhr, empfangen die Wild Wings die Nürnberg Ice Tigers.

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