Lange Zeit ließen beide Teams dem Gegner nicht viel zu: Im Bild Stefano Giliati, Wild Wings (links), und Rayn McKiernan, Düsseld
Lange Zeit ließen beide Teams dem Gegner nicht viel zu: Im Bild Stefano Giliati, Wild Wings (links), und Rayn McKiernan, Düsseldorfer EG (rechts). (Foto: Dieter Reinhardt)
Schwäbische Zeitung

Tore: 0:1 (44. Minute) Carl Ridderwall, 0:2 (48.) Leon Niederberger, 0:3 (59.) Ken Andre Olimb

Schiedsrichter: Benjamin Hoppe (Bad Nauheim) und Lasse Kopitz (Iserlohn)

Zuschauer: 3600.

Lange Zeit wollte kein Tor fallen, dann wendete sich das Blatt im dritten Drittel zu Ungunsten der Schwenniger Eishockey-Profis: In der Partie der Wild Wings gegen die Düsseldorfer Eislauf-Gemeinschaft (EG) unterlagen die Schwäne mit 0:3.

Beim dritten Spieltag in der DEL konnte bei den Wild Wings der finnische Verteidiger Kalle Kaijomaa wieder mitwirken. Als zwölfter Stürmer lief der etatmäßige Verteidiger Dominik Bohac auf. Die DEG musste auf ihren verletzten Stürmer Jerome Flaake verzichten. Der Düsseldorfer Angreifer Philip Gogulla kassierte aber schon nach wenigen Sekunden eine Strafzeit, weil er gegen die verschärfte Stockschlagregelung verstoßen hatte. Philip McRae zog in Überzahl ab, Goalie Mathias Niederberger war aber auf dem Posten. Auch Simon Danner brachte den Puck nicht im DEG-Gehäuse unter.

Beide Teams standen in der flotten Partie in der Defensive recht gut, ließen dem Gegner jedoch nicht viel zu. Calle Ridderwall traf den Schwenninger Kasten nicht und Torwart Dustin Strahlmeier hielt gegen Kevin Marshall. Auch Ryan McKiernan, US-amerikanischer Neuzugang der DEG von den Vienna Capitals, brachte die Scheibe nicht an Strahlmeier vorbei.

Beide Trainer, Pat Cortina auf Schwenninger und Harold Kreis auf Gästeseite, die ja bekanntlich Freunde des Defensiveishockeys sind, kamen im zweiten Drittel voll auf ihre Kosten. Chancen gab es auf beiden Seiten, jedoch ließ sich kein Torhüter überwinden. Beide Teams standen hinten sicher und ließen dem Gegner kaum eine Schnitte. Anthony Rech tankte sich für einmal durch, fand aber in Niederberger seinen Meister. Auf der anderen Seite ein schneller Antritt von Manuel Strodel, SERC-Verteidiger Jussi Timonen musste die Strafzeit nehmen um seinen Widersacher zu stoppen.

Im dritten Drittel war das Glück schließlich auf der Seite der Düsseldorfer. Carl Ridderwall gelang es in der 44. Minute, den Puck ins Tor zu bringen. Leon Niederberger erhöhte nur vier Minuten später auf 0:2 und zerschlug die Hoffnung der Schwäne auf einen Sieg oder eine mögliche Verlängerung. Was lange nach einer engen Abwehrschlacht ausgesehen hatte, retteten die Gäste endgültig, als Ken Andre Olimb in der 59. Minute den dritten Treffer erzielte.

Am Sonntag, 16.30 Uhr, gastieren die Wild Wings bei den Krefeld Pinguinen.

Tore: 0:1 (44. Minute) Carl Ridderwall, 0:2 (48.) Leon Niederberger, 0:3 (59.) Ken Andre Olimb

Schiedsrichter: Benjamin Hoppe (Bad Nauheim) und Lasse Kopitz (Iserlohn)

Zuschauer: 3600.

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