SERC-Jubel nach dem 2:0 durch Colby Robak. Die Wild Wings beendeten am Sonntagabend mit dem 2:0-Sieg gegen Straubing ihre Niede
SERC-Jubel nach dem 2:0 durch Colby Robak. Die Wild Wings beendeten am Sonntagabend mit dem 2:0-Sieg gegen Straubing ihre Niederlagenserie. (Foto: direvi)
wit und Heinz Wittmann

Nach vier Niederlagen in Folge haben die Wild Wings in der Deutschen Eishockey-Liga wieder gewonnen. Das Schlusslicht bezwang am Sonntag den Tabellenzweiten Straubing Tigers vor 3224 Zuschauern 2:0 (1:0, 1:0, 0:0).

Wild-Wings-Manager Jürgen Rumrich schaute sich das Spiel nicht von der Bank, sondern von der Tribüne aus an.

Die Schwenninger traten in ungewohnten roten Trikots an. Lediglich 79 Sekunden waren gespielt, da gingen die Gastgeber auch schon in Front. Troy Bourke hatte einen Zuckerpass auf Matt Carey gespielt und der versenkte den Puck mit seinem dritten Saisontor. Die Gäste besaßen erst in der neunten Minute ihre erste Chance. Nach Scheibenverlust von Christopher Fischer kam Mitchell Heard an den Puck, vergab aber. Chase Balisy hatte anschließend ebenfalls eine gute Einschussmöglichkeit für die Niederbayern, Goalie Dustin Strahlmeier war aber zur Stelle. Die Schlussphase des unterhaltsamen ersten Drittels gehörte wieder Schwenningen. Carey schoss aber lediglich Tigers-Torwart Sebastian Vogl an. Mike Blunden verzog ebenfalls und Verteidiger-Neuzugang Colby Robak traf nur das Außennetz.

In der 27. Minute konnten die gut aufgelegten Wildschwäne erhöhen. Pat Cannone bediente den völlig freistehenden Robak und der traf zum 2:0. Dylan Yeo vergab danach das mögliche 3:0. Dann Überzahlspiel für die Straubinger. Die Schwenninger stemmten sich aber anschließend erfolgreich gegen das beste Powerplay der Liga. Beide Mannschaften spielten mit viel Körpereinsatz. 15 Sekunden vor Ablauf des Mitteldrittels fuhr der schnelle Carey ein Break, scheiterte aber an Torwart Vogl.

So blieb es also auch im letzten Drittel in der erstaunlich ruhigen Helios-Arena spannend. Markus Poukkula vergab gegen Vogl. Auf der anderen Seite hielt Strahlmeier gegen Heard. Travis James Mulock scheiterte ebenfalls mit einem satten Schlagschuss am Schwenninger Schlussmann. In der Schlussphase machten die Tigers Druck. Die Fans standen nun aber voll hinter der Heimmannschaft. Dann kassierten zwei Straubinger noch Strafzeiten. Die Schwäne spielten die Zeit in doppelter Überzahl routiniert runter. Strahlmeier konnte seinen ersten „Shut-out“ in dieser Saison feiern.

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