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Die Schwenninger Wild Wings behielten am Freitagabend gegen die Iserlohn Roosters (weiß) mit 4:1 die Oberhand. Zweifacher Torschütze war Jami MacQueen (rechts). (Foto: direvi)
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Die Schwenninger Wild Wings haben am Freitagabend in der Deutschen Eishockey-Liga gegen die Iserlohn Roosters 4:1 (2:0, 0:1, 2:0) gewonnen. 4614 Zuschauer erlebten den Heimsieg in der Helios-Arena.

„Ihr seid am Zug – wir ziehen mit – keine Ausreden mehr!“, hatten die Fans ein Transparent für die Mannschaft an die Plexiglasbande gehängt. Die Schwäne mussten auf ihren verletzten Angreifer Andreas Thuresson verzichten. Jürgen Rumrich, der am Donnerstag mitteilte, dass er zum Saisonende als Sportmanager aufhört, stand wie in den bisherigen Spielen auch, an der Bande.

Beide Teams zeigten sich zunächst sehr darum bemüht, Fehler zu vermeiden. Kai Herpich scheiterte an Roosters-Torwart Anthony Peters. Auf der anderen Seite blieb Dustin Strahlmeier zweimal gegen Brody Sutter Sieger. In der 17. Minute Überzahlspiel für Schwenningen. Troy Bourke fasste sich ein Herz und hämmerte den Puck mit der Rückhand zum 1:0 in den Winkel. Es war das fünfte Saisontor für den 25-jährigen Kanadier. Die Führung gab den Schwänen Rückenwind. Nur 38 Sekunden später hieß es auch schon 2:0. Jamie MacQueen hatte einfach mal abgezogen und traf ins lange Eck des Iserlohner Gehäuses. Es war bereits der zehnte Saisontreffer für den SERC-Topscorer.

Zu Beginn des zweiten Drittels verpasste Matt Carey in Überzahl das mögliche 3:0. Die Schwenninger arbeiteten dann recht gut, ließen den Sauerländern wenig zu. Die Gäste wurden erst ab der Hälfte der Spielzeit stärker. Jetzt konnten sich die Iserlohner auch mal im Drittel der Schwenninger festsetzen. Der Anschlusstreffer deutete sich an. Tim Fleischer brachte den Puck irgendwie an Strahlmeier, der in jener Situation keine gute Figur abgab, vorbei und im Tornetz unter.

Im Schlussdrittel zogen die Gäste noch einige Strafen. MacQueen erhöhte in der 48. Minute in Überzahl auf 3:1. Cannone sorgte in der Schlussminute mit einem Treffer in das leere Iserlohner Tor für den 4:1-Endstand.

Am Sonntag, 17 Uhr, gastieren die Wild Wings bei der Düsseldorfer EG.

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