Heinz Wittmann

Die Schwenninger Wild Wings haben am Sonntagabend das Kellerduell in der Deutschen Eishockey-Liga gegen Wolfsburg 3:2 (2:0, 0:1, 0:1, 1:0) nach Penaltyschießen gewonnen. Beide Teams konnten nicht überzeugen.

Bei den Wild Wings war Stürmer Vili Sopanen, der am Freitag beim 2:1-Sieg in München krankheitsbedingt fehlte, wieder an Bord. Für ihn musste der junge Angreifer Kai Herpich auf die Tribüne. Stürmer Istvan Bartalis, der in München den entscheidenden Penalty versenkt hatte, fehlte verletzungsbedingt, für ihn rückte Marc El-Sayed ins Team.

Die Schwenninger hatten in dem Kellerderby mehr Spielanteile. Rihards Bukarts zog ab, Torwart Gerald Kuhn war aber auf dem Posten. Beide Teams hatten große Probleme mit dem Spielaufbau. Die Gäste kamen dabei kaum einmal ins Schwenninger Drittel. In der zehnten Minute ging der SERC in Front. Andrée Hult passte von hinter dem Wolfsburger Kasten, und Stefano Giliati stand goldrichtig und versenkte den Puck im Tor. Simon Danner verpasste ein Zuspiel von Anthony Rech. In der 17. Minute erzielten die Schwäne gar das 2:0. Die Einheimischen agierten in Überzahl. Mirko Sacher hatte abgezogen und Philip McRae lochte mit seinem vierten Saisontor ein.

Zu Beginn des zweiten Drittels besaßen die Grizzlys zwei gute Chancen. Aber weder Jeremy Dehner, noch Jason Jaspers brachten den Puck an Strahlmeier vorbei. Auf der anderen Seite spielte Giliati McRae herrlich frei, die Fanghand von Goalie Kuhn war aber da. Kurze Zeit später durften die Gäste mit einem Mann mehr ran. Strahlmeier schien von Spencer Machacek bereits ausgespielt, doch irgendwie brachte der Schwenninger Keeper im letzten Moment doch noch den Schoner zwischen den kurzen Pfosten und den Puck. 22 Sekunden vor Ablauf des Mitteldrittels kamen die Niedersachsen durch Kapitän Sebastian Furchner zum Anschlusstor.

Zu Beginn des dritten Drittels machten die Wolfsburger Druck. Die Gäste wollten den Ausgleich. Strahlmeier war aber zunächst auf dem Posten. Doch dann brachte Furchner den Puck im kurzen Eck unter, es hieß 2:2. Die neun mitgereisten Wolfsburger Fans jubelten.

In der Verlängerung überboten sich beide Teams an Harmlosigkeit. Das Penaltyschießen musste entscheiden. Nachdem zuvor Rech für die Gastgeber und Jaspers für die Gäste getroffen hatten, erzielte Sopanen mit dem zwölften Penalty den Schwenninger Siegtreffer.

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