Torfolge: 0:1 fünfte Höfflin (Sacher, Giliati), 1:1 18. Williams (Connolly), 2:1 34. Brandl (Eriksson, Ziegler).

Strafen: Straubing elf plus Spieldauerdisziplinarstrafe Schopper, Schwenningen zwei Minuten.

Schiedsrichter: Stephan Bauer (Nürnberg) und Daniel Piechaczek (Ottobrunn).

Zuschauer: 3691.

Die Schwenninger Wild Wings schossen am Dienstag zwar endlich wieder ein Tor, gingen sogar in Führung, verloren aber dennoch bei den Straubing Tigers mit 1:2 (1:1, 0:1, 0:0).

Die Wild Wings mussten auf ihren US-amerikanisch, kanadischen Doppelbürger Stürmer Philip McRae, der sich am Sonntag bei der 0:3-Pleite gegen Augsburg eine Unterkörperverletzung zuzog, verzichten. Der 28-Jährige soll zumindest auch für das kommende Wochenende ausfallen. Die Schwäne hatten deshalb von ihrem Kooperationspartner Towerstars Ravensburg Förderlizenzstürmer Daniel Pfaffengut mit nach Niederbayern genommen. „Ein dezimierter Kader, schützt nicht vor fehlendem Einsatz, Arsch aufreißen“, hatten Schwenninger Fans ein Transparent an die Plexiglasscheibe geklebt.

„Die Mannschaft ist bereit“, gab sich der in die Kritik geratene Sportliche Leiter der Wild Wings, Jürgen Rumrich, vor dem Anpfiff kämpferisch. Und die Schwäne begannen gut. Andrée Hult vergab jedoch zunächst eine Drei-gegen-Zwei-Situation. Dann aber nach 135 torlosen Minuten endlich wieder ein Treffer für die Wild Wings: Stefano Giliati hatte Mirko Sacher bedient, der zog von der blauen Linie ab und Mirko Höfflin fälschte zum 0:1 ab.

Zum ersten Mal in dieser Saison überhaupt waren die Schwenninger in Führung gegangen. „Das tut gut und ist so wichtig“, jubelte Torschütze Höfflin. Straubing fand erst allmählich ins Spiel. Kael Mouillierat zog ab, SERC-Torwart Dustin Strahlmeier war aber auf dem Posten (10.). Auf der anderen Seite scheiterte Anthony Rech an Goali Jaff Zatkoff. Jetzt machten die Tigers Druck. Gegen Antoine Lagnière und Sven Ziegler konnte Strahlmeier noch abwehren, gegen Jeremy Williams, der wie gewohnt gegen Schwenningen von Michael Connolly schön aufgelegt bekam, war er dann machtlos.

Zu Beginn des zweiten Drittels kassierte Tigers-Verteidiger Benedikt Schopper nach einem Check gegen den Kopf von Istvan Bartalis, der nach seinem Jochbeinbruch noch immer mit Vollvisier spielte, fünf Minuten plus Spieldauerdiszplinarstrafe. Die fünfminütige Überzahl der Schwäne war zwar nicht berauschend, brachte aber dennoch einige Chancen. Diese wurde freilich teils kläglich vergeben, so trafen Tobias Wörle, Höfflin und auch Sacher aus aussichtsreichen Positionen das Tor nicht.

Dann ein erneutes Überzahlspiel für Schwenningen. In diesem wäre Straubing beinahe in Führung gegangen, Stefan Loibl scheiterte jedoch an Strahlmeier. Bei fünf gegen fünf Glück für den SERC, dass Sven Ziegler nur den Pfosten traf. Von Schwenningen kamen jetzt keine zwingenden Aktionen mehr nach vorne. Ganz anders die Gastgeber. Als die Gästeabwehr nicht konsequent vor ihrem Tor aufräumte, konnte Thomas Brandl das 2:1 markieren.

Im letzten Drittel agierten die Schwenninger passiv und weitgehend ohne Körpereinsatz und dass, obwohl die Schwäne doch zurück lagen. Ville Korhonen bekam dennoch eine gute Torchance, scheiterte aber mit der Rückhand an Zatkoff. 81 Sekunden vor Schluss nahm SERC-Trainer Pat Cortina seinen Torwart vom Eis. Höfflin und Korhonen besaßen Einschussmöglichkeiten, trafen aber nicht. Es war die sechste Niederlage in Folge für die Wild Wings. Verteidiger Dominik Bittner meinte nach der Schlusssirene: „Positiv war, dass wir nie aufgegeben haben. Wir müssen die Niederlage abhaken und unsere nächste Chance endlich nutzen.“ Am Freitag empfangen die Wildschwäne die Eisbären Berlin.

Torfolge: 0:1 fünfte Höfflin (Sacher, Giliati), 1:1 18. Williams (Connolly), 2:1 34. Brandl (Eriksson, Ziegler).

Strafen: Straubing elf plus Spieldauerdisziplinarstrafe Schopper, Schwenningen zwei Minuten.

Schiedsrichter: Stephan Bauer (Nürnberg) und Daniel Piechaczek (Ottobrunn).

Zuschauer: 3691.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen