Weilersbach soll einen Kreisverkehr bekommen

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 Ralf Glück stellte dem Ortschaftsrat Weilersbach die Planungen für den Kreisverkehr vor.
Ralf Glück stellte dem Ortschaftsrat Weilersbach die Planungen für den Kreisverkehr vor. (Foto: Preuß / sbo)
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Der seit Jahren vom Ortschaftsrat geforderte Kreisverkehr in der Ortsmitte von Weilersbach könnte schneller kommen als gedacht: Am Montag stellte Bürgeramtsleiter Ralf Glück überraschend den Stand der Planung vor.

Ortsvorsteherin Silke Lorke erweiterte eigens die Tagesordnung um den Punkt, da die Zusage Glücks zur Teilnahme erst nach Versand der Tagesordnung an die Räte eingegangen war. Demnach hatte es unlängst eine Besprechung der Kleinen Verkehrskommission vor Ort gegeben mit dem Ergebnis, dass ein Kreisverkehr trotz der herausfordernden Topographie möglich und auch wünschenswert ist.

Allerdings hatte die Kommission vorgeschlagen, die Längentalstraße als Einbahnstraße auszuweisen, da die Einfahrt in den Kreisverkehr zu gefährlich sei. Glück sagte, er erkenne die Argumente der Anwohner an, dass dies sehr umständlich sei, da auch die Zufahrt durch die Mitteldorfstraße zur Wilhelm-Becker-Straße suboptimal sei. Die Stadt habe daher entschieden, zunächst auf eine Einbahnstraßenregelung zu verzichten. Dies sei „auf Probe“. Sollten sich gefährliche Situationen häufen oder gar ein Unfall passieren, müsse man die Entscheidung gegebenenfalls überdenken.

An den Zulaufstraßen zum Kreisverkehr Längentalstraße und Zur Zolltafel besteht bereits Tempo 30; es sei daran gedacht, auch die Wilhelm-Becker- und die Weilenbühlstraße im Bereich des Kreisverkehrs entsprechend einzubremsen. Dies sei wegen des eingeplanten Fußgängerüberwegs denkbar, so Glück.

Ob man denn nicht gleich Tempo 30 einführen könne, schließlich kämen Fußgänger in diesem Bereich praktisch nicht über die Straße, wollte Christoph Stern wissen. Das sei nicht möglich, sagte Glück, weil die Voraussetzungen dafür auf der Kreisstraße fehlen.

Wann mit der Umsetzung der Maßnahme zu rechnen ist, konnte Glück nicht sagen, die Planung werde aber vorangetrieben. So müsste vor allem die genaue Lage des Kreisverkehrs eingemessen werden. Falls dazu ein kleiner Grundstücksstreifen auf der südöstlichen Seite notwendig wäre, hätten die Grundstückseigentümer signalisiert, sich das vorstellen zu können, berichtete Ortsvorsteherin Silke Lorke von Vorgesprächen.

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