Volles Haus bei der offiziellen Verabschiedung

Lesedauer: 4 Min
 Manfred Koschek bei der schulinternen Verabschiedung im Juli.
Manfred Koschek bei der schulinternen Verabschiedung im Juli. (Foto: Kratt)
mk und sbo

Sie hätte ursprünglich Ende des vergangenen Schuljahres zusammen mit der Einweihung des fertiggestellten Hauptgebäudes in der frisch sanierten Aula des Gymnasiums am Deutenberg (GaD) sein sollen. Doch weil sich die Sanierung bekannterweise in die Länge zieht, findet die offizielle Verabschiedung vom jetzt ehemaligen GaD-Schulleiter Manfred Koschek durch die Stadt VS und das Regierungspräsidium nun am kommenden Donnerstag, 24. Oktober, in der Neckarhalle statt.

Und auch, wenn es für den Rektor, der mittlerweile im Ruhestand und dessen Nachfolger Zoran Josipovic seit rund zwei Monaten im Amt ist, Ende Juli bereits eine emotionale schulinterne Abschiedsfeier von Lehrern und Schülern gab, soll der Festakt nicht weniger herzlich sein. Dankesworte aus den entsprechenden Ämtern sowie vom Elternbeirat oder dem Ehemaligenverein stehen ebenso auf dem umfangreichen Programm wie musikalische oder schauspielerische Darbietungen der Schüler.

„Das Haus wird voll, es wird bis auf den letzten Platz gestuhlt“, blickt Petra Krauss, Elternbeiratsvorsitzende, mit Vorfreude auf den kommenden Donnerstag. Bis dato seien es 160 Anmeldungen. Nicht nur von offizieller Seite hätten sich Vertreter angekündigt. Auch Schüler mit ihren Familien, Freunde, Bürger aus der Schwenninger Bevölkerung und Unternehmerschaft wollen Manfred Koschek Adé sagen.

Ähnlich wie im Vorfeld des Schulfestes ist auch diesmal wieder ein Organisationsteam mit der Vorbereitung des Festaktes betraut. „Jeder hat sein Aufgabenfeld“, erklärt Krauss. Vieles laufe über Doodle-Listen und Einsatzpläne. Von dem Missmut, der im Vorfeld über den Zuschuss der Stadt zur Feier in Höhe von 300 Euro teilweise laut wurde, will die Elternbeiratsvorsitzende nichts wissen. „Jeder Rektor bekommt 300 Euro“, kommentiert sie. Mit der Eigeninitiative, die sie und ihre Mitstreiter aus Elternbeirat, Ehemaligenverein oder Schulleitungsteam an den Tag legen, will Krauss dem ehemaligen Schulleiter vielmehr ein Stück weit Ehre und Dank für sein Engagement zollen.

„So wie er die Schule als Gemeinschaft geführt und gewusst hat, was die Schule für die Zukunft braucht“, meint sie unter anderem in Bezug auf die mediale Ausstattung beziehungsweise die Generalsanierung, deren Abschluss er an der Schule nicht mehr miterleben wird. Auch wenn der Rahmen in der Neckarhalle bestimmt passend sei, „hätten wir ihn viel lieber in den eigenen vier Wänden verabschiedet“, gibt Petra Krauss zu.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen