Die Schwenninger Wild Wings (blau) hoffen nach den beiden jüngsten Niederlagen gegen Ingolstadt und Krefeld (Spielszene, von li
Die Schwenninger Wild Wings (blau) hoffen nach den beiden jüngsten Niederlagen gegen Ingolstadt und Krefeld (Spielszene, von links Alexander Weiß, Torsten Ankert, Julian Kornelli und Travis Ewanyk) am Donnerstag in Bremerhaven auf ein Erfolgserlebnis. (Foto: direvi)
Heinz Wittmann

Die Wild Wings müssen in der Deutschen Eishockey-Liga bereits am Donnerstag wieder ran. Die Schwenninger gastieren um 19.30 Uhr beim Tabellenneunten Bremerhaven. Am Sonntag, 19 Uhr, kommt der Vierte Eisbären Berlin in die Helios-Arena.

„Es gibt jetzt keine Ausreden mehr, wir brauchen Punkte“, sagt SERC-Trainer Paul Thompson. Im Training habe man in erster Linie bessere Pässe im Spielaufbau trainiert. Früher als geplant haben die Schwenninger Boaz Bassen von den Towerstars Ravensburg zurückgeholt. Bassen, gelernter Verteidiger, lief zuletzt für den Kooperationspartner aus der zweiten Liga als Stürmer auf und wird dies jetzt auch für Schwenningen in Bremerhaven tun. Im Austausch wechselt Stürmer Cedric Schiemenz vom Neckarursprung nach Ravensburg.

Marcel Kurth, der am Sonntag bei der 4:6-Heimniederlage gegen Krefeld einen Check von hinten an der Bande erhielt, ist fit und kann spielen. Mike Blunden, der sich bei der 3:6-Pleite in Ingolstadt eine Unterkörperverletzung zuzog, fällt hingegen aus. „Es werden bei Mike aber wohl nicht wie zunächst befürchtet sechs Wochen, sondern etwas weniger“, so Thompson.

Unterdessen sind zwei personelle Entscheidungen gefallen. So haben die Schwenninger Wild Wings die Vertragsoption bei Kyle Sonnenburg gezogen und den Vertrag mit dem Verteidiger bis zum Ende der Saison verlängert. Hingegen hat Dominik Bohac um Vertragsauflösung gebeten. Der Verteidiger wird sich einem Verein in der DEL 2 anschließen.

Sieg und Niederlage gab es zuletzt für die Fischtown Pinguins, einer 1:5-Pleite in Iserlohn ließen sie einen 4:2-Heimsieg gegen Nürnberg folgen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch ist mit 33 Punkten aus 23 Spielen Tabellenneunter. Allerdings hat bei den Norddeutschen das Verletzungspech zugeschlagen. Jetzt traf es auch noch den Stammtorwart. Tomas Pöpperle hat sich eine schwere Handverletzung zugezogen, fällt lange aus. Die Bremerhavener haben reagiert und mit Kristers Gudlevskis einen lettischen Nationaltorwart verpflichtet. Der 27-Jährige war zuletzt bei Dinamo Riga in der KHL aktiv. Gudlevskis, der bei den Fischtown Pinguins einen Vertrag bis Saisonende unterschrieb, soll schon gegen Schwenningen den Kasten sauber halten.

Am 11. Oktober siegte Bremerhaven daheim gegen die Wild Wings mit 3:1. Topscorer bei den Mannen von der Weser ist der Slowene Jan Urbas mit 17 Punkten (zehn Tore/sieben Vorlagen).

Am Sonntag treffen die Schwäne erstmals in dieser Saison auf die Eisbären Berlin. Die Hauptstädter siegten am Freitag in Krefeld 4:1 und unterlagen am Sonntag daheim Wolfsburg 5:6 nach Penaltyschießen. Die Truppe von Coach Serge Aubin ist mit 38 Zählern aus 22 Partien Vierter. Gefährlichster Angreifer ist Marcel Noebels mit 20 Scorerpunkten (zehn Treffer/zehn Assists). Thompson: „Wir haben die Eisbären per Video studiert. Nach schwachem Saisonstart werden sie immer stärker. Die sind vor allem auch körperlich sehr stabil.“ Schwenningen ist mit 19 Zählern aus 22 Partien Letzter.

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