Stark begonnen, stark nachgelassen

 Jamison MacQueen (Nr. 95) auf dem Weg zum 1:0 für die Wild Wings. Mark Katic von den Adler Mannheim kann nicht mehr eingreifen.
Jamison MacQueen (Nr. 95) auf dem Weg zum 1:0 für die Wild Wings. Mark Katic von den Adler Mannheim kann nicht mehr eingreifen. (Foto: Dieter Reinhardt)
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Die Wild Wings haben am Freitag das Baden-Württemberg-Derby gegen die Adler Mannheim mit 2:5 (1:2; 0:1, 1:2) verloren. Die Schwäne begannen gut, bauten im Laufe der Partie aber immer mehr ab.

Vor der Partie wurde Travis Turnbull geehrt. Der Wild-Wings-Kapitän absolvierte am Aschermittwoch sein 400. DEL-Spiel. Schwenningen ging das hohe Tempo von Favorit Mannheim zunächst mit. Und in der fünften Minute fiel der Führungstreffer für den SERC. Jamie MacQueen tauchte alleine vor dem Gästetor auf und verlud Goalie Felix Brückmann. Anschließend besaß der SERC die Riesenchance auf das 2:0. Tylor Spink hatte herrlich auf seinen mitgelaufenen Zwillingsbruder gepasst, Tyson scheiterte aber an Brückmann. Dann noch eine gute Möglichkeit für die Einheimischen sogar in Unterzahl, Maximilian Hadraschek brachte die Scheibe aber nicht im Adler-Gehäuse unter. Als die Schwenninger Strafe gerade abgelaufen war, kam Mannheim zum Ausgleich. Nico Krämmer war per Abstauber erfolgreich. Viel Glück anschließend für die Adler, die zum 2:1 trafen. Ex-NHL-Star Ben Smith bekam den Puck an die Schulter und von dort schlug sie unhaltbar im SERC-Kasten ein.

MacQueen und Turnbull vergaben zu Beginn des zweiten Drittels gute Chancen für Schwenningen. Auf der anderen Seite hatte Eriksson bei einem Schuss von Thomas Larkin seine Mühe. Dann bot sich den Wildschwänen für 41 Sekunden die Möglichkeit in doppelter Überzahl zu spielen. Das Powerplay war nicht von Erfolg gekrönt. Anschließend kassierten die Schwenninger wieder mal dumme Strafen Tylor Spink und Andreas Thuresson mussten in die Kühlbox. Eriksson parierte aber gegen Plachta. Mannheim dominierte die Begegnung nun klar. In der 37. Minute dann das verdiente 3:1 für die Nordbadener. Markus Eisenschmid traf nach Vorarbeit von Mark Katic ins Schwarze. MacQueen besaß kurz vor Ablauf des zweiten Drittels noch eine Möglichkeit für die Einheimischen, vergab aber. Zu Beginn des Schlussdrittels vergab Daniel Pfaffengut eine gute Chance auf den Anschluss, sein Schuss aus kurzer Entfernung war aber zu harmlos. In der 44. Minute fiel dann die Vorentscheidung, David Wolf versenkte den Puck. Anschließend flogen die Fäuste. Gegen Mannheim gab es sechs, gegen Schwenningen acht Strafminuten. Die Partie war entschieden. Katic erhöhte jedoch noch im Powerplay auf 1:5. Turnbull markierte in Schwenninger Überzahl noch den 2:5-Endstand.

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