Es ist viel passiert, seit die gute Stube des FC 08 Villingen ein Ebm-Papst-Stadion war. Doch das ist längst nicht alles – in d
Es ist viel passiert, seit die gute Stube des FC 08 Villingen ein Ebm-Papst-Stadion war. Doch das ist längst nicht alles – in der MS-Technologie-Arena soll auch weiterhin noch viel passieren – und 9985 Besucher sollen bald rein dürfen. (Foto: Archiv: sbo/Marc Eich)
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Der FC 08 bekommt grünes Licht, fast 10 000 Besucher dürfen damit am 10. August beim DFB-Pokalspiel gegen Düsseldorf in die MS-Technologie-Arena.

Die Genehmigung ist allerdings erst einmal eine einmalige Geschichte, denn in der Kürze der Zeit bis zum DFB-Pokalspiel gegen Fortuna Düsseldorf wäre eine dauerhafte Genehmigung nicht zu erreichen gewesen.

Und auch von der 10 000er-Marke nimmt man, wenn auch nur marginal, Abstand. Denn: Ab 10 000 Personen erteilt die Versammlungsstättenverordnung noch viel höhere Auflagen.

Der Beiratsvorsitzende des FC 08 Villingen, Andreas Flöß, ist zufrieden: „9985 Zuschauer dürfen rein“, das erforderliche Gutachten sei fertig, die Entfluchtungssimulation auch.

Das Stadion könne notfalls innerhalb der vorgeschriebenen Zeit geräumt werden. Auf dieser Basis erteile die Stadt Villingen-Schwenningen nun die Genehmigung für das Einzelspiel am Samstag, 10. August.

Danach ist aber für den FC 08 Villingen noch lange nicht Schluss. Ziel ist und bleibt es, das Villinger Stadion künftig für eine größere Besuchermenge als bislang zu öffnen. Deshalb wird im Anschluss an das sehnlichst erwartete Düsseldorf-Spiel das geforderte Sicherheitskonzept erstellt.

Umbau auf Regionalligatauglichkeit läuft gut

„Und da sind wir schon gut dabei“, freut sich Flöß im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Der Umbau im Zuge der Ertüchtigung zur Regionalligatauglichkeit laufe gut und trage seinen Teil dazu bei.

So werden beispielsweise Wellenbrecher installiert und auch ein Zaun, der übersteigsicher ist.

Außerdem stehen noch weitere To-Dos auf der Liste: Im Südwestbereich muss auch das Fluchttor vergrößert und in die Rückwand der Gegentribüne müssen noch zwei Öffnungen eingelassen werden, durch die die Besucherströme im Fall der Räumung gegebenenfalls zusätzlich abfließen können.

Eigentlich, sinniert Flöß, passten sogar noch mehr als 10 000 Besucher ins Stadion.

Doch darunter litte dann die Sicht aufs Spielfeld und ein Besuch in der MS-Technologie-Arena soll schließlich weiterhin ein sehenswertes Erlebnis sein.

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