Im Hochemminger Sportareal kann man auf ausrangierten Renn-Ski Platz nehmen. Der aus dem Stadtteil stammende DSV-Alpine David Ke
Im Hochemminger Sportareal kann man auf ausrangierten Renn-Ski Platz nehmen. Der aus dem Stadtteil stammende DSV-Alpine David Ketterer hat die „Latten“ den heimischen Inlinehockeyspielern zukommen lassen, nun dienen die „Blizzards“ als Sitzflächen. (Foto: Hahnel)

Sie haben ihn über die Piste und durch die Tore getragen, auf ihnen war David Ketterer auch schon bis zu 100 Stundenkilometer schnell. Mehrere Paar ausrangierte alpine Renn-Ski dienen am Hochemminger Inlinehockeyplatz als Sitzflächen. Der aus dem Stadtteil stammende und mittlerweile in den USA studierende Ketterer hat die langen Riesenslalom-Ski den Hockeyspielern zukommen lassen, nun sind die „Latten“ augenfällig zweckentfremdet. Man könnte mit ihnen wohl auch noch zumindest gemütlich fahren, für den Renneinsatz taugen die durchgetretenen Ski natürlich nicht mehr. „David hat sie uns geschenkt, wir nehmen sie als Sitzflächen“, nickten Sascha Heinig und Jeremias Ketterer unlängst während des Spatenstichs zum Hochemminger Beachvolleyball-Platz. Auf ganz speziellen alpinen Ski sitzen – Hochemmingen hat ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. Skisportfreunde können etwas genauer hinsehen und das Design der „Blizzards“ unter die Lupe nehmen. Welt- und Europacup-Ski sind im normalen Handel nicht erhältlich, vergleichsweise filigran gearbeitet und deutlich schärfer als ein Allround-Ski.

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