Sechs-Punkte-Wochenende für die Wild Wings

 Tomas Zaborsky (blau) von den Schwenninger Wild Wings attackiert Trevor Mingoia von den Wolfsburg Grizzlys. Schwenningen siegte
Tomas Zaborsky (blau) von den Schwenninger Wild Wings attackiert Trevor Mingoia von den Wolfsburg Grizzlys. Schwenningen siegte knapp mit 1:0. (Foto: Laegler/ Eibner-Presse via www.imago-images.de)
wit

Die Wild Wings haben am Sonntag zu Hause vor 2329 Zuschauern gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) gewonnen . Das einzige Tor erzielte Max Görtz. Der SERC holte unter Kreutzer sechs Punkte.

Christof Kreutzer vertraute fast der identischen Mannschaft, die am Freitag zu seinem Einstand als Cheftrainer beim Auswärtsspiel in Düsseldorf mit 3:2 siegte. Die ersten drei Sturmreihen blieben unverändert: Zaborsky – Olimb – Görtz; Tyson Spink – Tylor Spink – Turnbull; Karaschun – Bassen – Lundh. In Reihe vier rückte Maximilian Hadraschek für Marius Möchel neben Daniel Pfaffengut und David Cerny. Möchel half in der Verteidigung aus, da Peter Spornberger verletzungsbedingt nicht mitwirken konnte. Im Kasten stand Marvin Cüpper, der in Düsseldorf stark hielt.

Das erste Drittel verlief zäh. Dustin Strahlmeier unterlief an alter Wirkungsstätte einen Fauxpas. Der Grizzlys-Keeper spielte den Puck hinter seinem Tor außerhalb der Trapezlinien und kassierte zwei Strafminuten. „Strahlie“ hielt aber gegen Max Görtz. Auf der anderen Seite wehrte Cüpper gegen Darren Archibald ab. Dann musste der Schwenninger Cerny in die Kühlbox. Das Überzahlspiel der Niedersachsen war ordentlich, sie kamen aber nicht zum Abschluss.

Im zweiten Drittel plätscherte das Spiel vor sich hin. Dann bekam der SERC aber erneut ein Überzahlspiel. Max Görtz stocherte gegen seinen Ex-Klub den Puck aus kurzer Entfernung über die Torlinie. Es war das neunte Saisontor für den Schweden. Wolfsburg musste nun eine Antwort geben. Jan Nijenhuis zog ab, Cüppper war aber mit der Fanghand da.

Im Schlussdrittel hatte Alexander Karachun das 2:0 auf dem Schläger, diesmal war aber die Fanghand von Strahlmeier da. Dann kombinierten die Grizzlys einmal schnell, aber Fabio Pfohl traf nur den Pfosten. Wolfsburg machte nun Druck. Archibald brachte das Spielgerät aber auch nicht unter. Grizzlys-Trainer Mike Stewart holte am Ende seinen Torwart vom Eis. Doch der Puck wollte nicht über die Linie. Cüpper feierte einen „Shut-out“. Cüpper: „Wir haben über 60 Minuten ein super Spiel gezeigt und Vollgas gegeben.“ Es war das erste Sechs-Punkte-Wochenende in dieser Saison für die Wild Wings. Bereits am Dienstag empfangen die Wild Wings die Straubing Tigers.

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Persönliche Vorschläge für Sie