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Die Wild Wings haben am Sonntag in der Deutschen Eishockey-Liga etwas unglücklich bei der Düsseldorfer EG mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:0, 0:1) nach Verlängerung verloren. Die Schwenninger ließen viele Torchancen liegen. Jetzt ist Länderspielpause.

Beide Teams gingen hohes Tempo. Das erste Drittel war recht ausgeglichen. Bei einer Strafe von Mirko Sacher spielten die Rot-Gelben ein starkes Powerplay, Schwenningen war aber auch passiv. Yeo pennte und Jerome Flaake konnte sein sechstes Saisontor und seinen 300. Scorerpunkt in der DEL feiern. Dann Strafe gegen die Rheinländer, Der SERC agierte mit einem Mann mehr stark und nach schöner Kombination über Jamie MacQueen und Pat Cannone lochte Mike Blunden aus kurzer Entfernung gegen Torwart Mathias Niederberger zum 1:1 ein.

Im zweiten Drittel waren die Wild Wings überlegen. Bourke, den Trainer Paul Thompson als bislang besten Spieler seines Teams in dieser Saison bezeichnete, scheiterte aber an Niederberger. Anschließend Überzahlspiel für die Gäste, Blunden verpasste jedoch das Führungstor für den SERC. Danach eine unglückliche Szene für Schwenningen. Stürmer Alexander Weiß rutsche in Torwart Strahlmeier hinein, der fiel und Rihards Bukarts hatte keine Mühe, gegen seinen Ex-Klub das 2:1 zu erzielen. Den Wild Wings gelang aber noch das verdiente Ausgleichstor. Christopher Fischer hatte zunächst den Pfosten getroffen, Neu-Nationalspieler Mirko Sacher staubte jedoch zum 2:2 ab (39.).

Düsseldorf erhöhte im Schlussdrittel jedoch die Schlagzahl. Strahlmeier war aber gegen Gardiner zur Stelle. Chad Nehring scheiterte ebenfalls aus kurzer Entfernung am ehemaligen Nationalgoalie. Nach 60 Minuten stand es 2:2, es ging in die Verlängerung. Dann war der Puck im Gästetor. Die Schiedsrichter gaben den Treffer von Ken André Olimb, der aus kurzer Entfernung den Puck unter dem Körper von Strahlmeier durchschob, nach Videostudium. Damit war die etwas unglückliche Niederlage der Wild Wings besiegelt. „Wir haben es über weite Strecken gut gemacht, aber zu viele Torchancen vergeben“, meinte SERC-Verteidiger Christopher Fischer.

Jetzt ist erst einmal Deutschland-Cup-Pause. Die Schwenninger empfangen am Freitag, 15. November, die Kölner Haie.

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