Gaben den Eltern Auskunft: Andrea Breinlinger Müller, Sabine Rösner, Gabriele Cernoch-Reich und Manfred Koschek (von links).
Gaben den Eltern Auskunft: Andrea Breinlinger Müller, Sabine Rösner, Gabriele Cernoch-Reich und Manfred Koschek (von links). (Foto: Heinig)
bn

Auch die Medienoffensive, Elterntaxis und die Gleichbehandlung von Schülern an Schulen mit Ganztagsbetrieb in Wahlform waren heiße Themen bei der GEB-Sitzung.

Auf Anfrage berichtete der geschäftsführende Schulleiter der Gymnasien, Manfred Koschek, in seiner letzten Sitzung vor der Pensionierung von den Auswirkungen der Medienoffensive des Landes. Bei einer Infoveranstaltung für Schulen seien gerade Medienentwicklungspläne abgefragt worden und mobile Medienstationen vorgestellt. Auch volldigitale Ausstattungen einzelner Schulen seien vorgesehen. Dem Deutenberg-Gymnasium stehen in den nächsten fünf Jahren dafür pro Schüler 480 Euro zu. „Es wird schon etwas getan“, so der Schulleiter. Als ärgerlich empfinden die Elternvertreter die immer zu Schuljahresbeginn herrschenden Engpässe bei der Schülerbeförderung mit dem Bus. „Kinder werden stehen gelassen, weil entweder die Busse nicht fahrplanmäßig fahren oder voll sind“, sagte Tino Berthold. Frage man bei den Verkehrsbetrieben nach, sei „immer alles in Ordnung“. Mit einer Umfrage werde man ab September Daten sammeln, um diese Aussage zu widerlegen und Abhilfe zu schaffen.

Das Problem der Elterntaxis sieht der GEB differenziert. Man könne nicht alle Väter und Mütter, die ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen, an den Pranger stellen, mahnte Michael Grieshaber „und überall Halteverbotsschilder aufstellen“. Vielmehr regte er „legale Abladezonen“ an. Es gebe auch gute Gründe für ein Elterntaxi. Ein Vater nannte dazu die täglich anfallenden 1,70 Euro pro Busfahrt.

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