Junya Oikawa präsentiert mehrkanaligen Raumklang.
Junya Oikawa präsentiert mehrkanaligen Raumklang. (Foto: Hiroyuki Agetsuma)
Schwäbische Zeitung

Der erste Künstler der sechsten Kernmacherei-Saison ist Junya Oikawa: Am Freitag, 30. September, entfaltet er um 20 Uhr auf der Hinterbühne des Theaters am Ring seine Performance in mehrkanaligem Raumklang.

Im Zentrum seiner Arbeit steht die Frage, wie Mensch und Natur, Stimmen und Stimmungen, konkrete und synthetische Töne in auditiven Strukturen zusammenfinden können. Beispielsweise in Gärten: Junya Oikawa mischt Sprache und Insektengeräusche, sodass sich den Besuchern ein neuer optisch-akustischer Gesamteindruck erschließt.

Kennzeichen ist ein „Surround-Sound“, der die Zuhörer einhüllt. Auch in Villingen-Schwenningen nutzt Junya Oikawa die Mehrkanaltechnik, um eine schwerelose Klangwolke zu erzeugen.

1983 in Sendai geboren, lebt und arbeitet Oikawa heute in Karlsruhe und Japan. Er begann als Gitarrist in Indie-Rock-Bands und wandte sich dann der elektronischen Musik zu. Er erhielt etliche Auszeichnungen: unter anderem den „New Music Forms“-Preis der Kunststiftung Baden-Württemberg und 2013 den französischen „Qwartz Music Award“ in der Kategorie „experimental/research“. Seit 2011 ist Junya Oikawa Gastkünstler am ZKM-Institut für Musik und Akustik in Karlsruhe.

Karten gibt es beim Tourist-Info & Ticket-Service in Villingen , Telefon 07721 / 82 25 25, und Schwenningen, außerdem an allen Vorverkaufsstellen von Kulturticket Schwarzwald-Baar-Heuberg sowie unter

www.villingen-schwenningen.de

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