Plötzlich stehen 5000 Quadratmeter Feld in Flammen

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Diese Rundballenpresse war bei Feldarbeiten am Montagnachmittag gegen 16 Uhr in Brand geraten. Dank des schnellen Eingreifens d
Diese Rundballenpresse war bei Feldarbeiten am Montagnachmittag gegen 16 Uhr in Brand geraten. Dank des schnellen Eingreifens des Landwirts konnte ein noch größeres Schadensausmaß verhindert werden. (Foto: Eich)
Marc Eich

Weil sich Heu in einer Rundballenpresse entzündet hatte, ist es am Montagnachmittag am Villinger Warenberg zu einem größeren Flächenbrand gekommen. Offenbar hatte sich – aus bislang unbekannten Gründen – das Heu in der Maschine entzündet.

Möglich sei, dass der Brand durch eine Glasscherbe vom Wegesrand ausgelöst wurde. Scherben verstärken das Sonnenlicht und könnten, vor allem auf Grund der Trockenheit, ein Feuer entfachen. Den Flammen fielen neben der Maschine auch fast 5000 Quadratmeter Feld zum Opfer. Zu dem Brand kam es gegen 16 Uhr bei Feldarbeiten in der Nähe der Warenbergschule. Nach Angaben der Feuerwehr war der Landwirt gerade dabei, mit der Rundballenpresse das angefallene Heu zu pressen, als er in der Maschine einen Brand bemerkte.

Offenbar hatte sich – aus bislang unbekannten Gründen – das Heu in der Maschine entzündet. Umpflügen sorgt dafür, dass der Brand sich nicht weiter ausbreitet Dann ging alles ganz schnell: Die Flammen griffen innerhalb kürzester Zeit auf das Feld über und setzten es in Brand. Der Landwirt reagierte derweil geistesgegenwärtig. Durch das Umpflügen des Feldes verhinderte er, dass sich der Brand weiter ausbreiten konnte und möglicherweise auf den Wald hätte übergreifen können.

Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, hatten sich die knapp 5000 Quadratmeter bereits komplett entzündet. Das Wasser aus insgesamt drei Löschfahrzeugen wurde schließlich dazu genutzt, um dem Flammen Herr zu werden. Der Löschangriff erfolgte über fünf Rohre sowie einem Wasserwerfer. Auf diese Weise gelang es der Feuerwehr schließlich, sowohl den Brand an der Maschine zu löschen, als auch die Flammen auf dem Feld zu ersticken. Nachdem die Lage unter Kontrolle war, wurde die Rundballenpresse ausgeräumt, um sämtliche Glutnester zu löschen und einen weiteren Brand zu verhindern.

Durch das Umpflügen des verbrannten Feldes konnte zudem einem erneuten Aufflammen entgegengewirkt werden. Trotz des schnellen Eingreifens entstand an der Maschine ein Schaden von etwa 60 000 Euro. Außerdem wiegt für den Landwirt nach eigenen Angaben genau so schwer, dass er aufgrund des Ausfalls der Maschine die aufgrund der trockenen Witterung anstehenden Feldarbeiten nicht ausführen kann. Er begab sich somit umgehend auf die Suche nach einer Ersatzmaschine. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, die Feuerwehr konnte nach zwei Stunden wieder abrücken.

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