Dekan Wolfgang Rüter-Ebel (Mitte) mit Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh und der Vorsitzenden der Bezirkssynode Evi Jobst
Dekan Wolfgang Rüter-Ebel (Mitte) mit Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh und der Vorsitzenden der Bezirkssynode Evi Jobst. (Foto: Winkelmann-Klingsporn)
Elisabeth Winkelmann-Klingsporn

Pfarrer Wolfgang Rüter-Ebel ist für weitere acht Jahre in seinem Amt als Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Villingen bestätigt worden. Das beschloss am Freitagabend die Synode des Evangelischen Kirchenbezirks Villingen im Rahmen ihrer Tagung im evangelischen Gemeindehaus in Bad Dürrheim in Anwesenheit von Landesbischof Jochen Cornelius Bundschuh.

Im Eröffnungsgottesdienst hatte Gebietsreferent Oberkirchenrat Christoph Schneider-Harpprecht kirchenjahresgemäß über Johannes den Täufer gepredigt, der in die Wüste ging und Kleider und Essen teilte. Ein Aspekt, der sehr aktuell ist. Die Kunst stellt ihn als Wegweiser auf Christus dar, was auch Aufgabe des Dekanamtes sei, so Schneider-Harpprecht.

Nachdem der Bezirkskirchenrat auf eine Ausschreibung der Stelle verzichtet hatte, konnte der Bischof den 59-jährigen Pfarrer Rüter-Ebel zur Wiederwahl vorschlagen. Zügig nach Begrüßung und Eröffnung der Synodentagung durch die Vorsitzende Pfarrerin i.R. Evi Jobst beschrieb der Landesbischof die Aufgabenfelder eines Dekans: Ein geistlicher Bereich mit Verkündigung und Seelsorge, Personalverantwortung, Öffentlichkeitsarbeit und das Dekanatsmanagement. „Dekan Rüter-Ebel ist in den vier Arbeitsfeldern überzeugend unterwegs“, so der Landesbischof. In den aktuellen Schwerpunktaufgaben Liegenschafts- und Regionalentwicklung sei er „mit einen gewissen Schwung unterwegs“ und es sei gut, da gemeinsam weiter zu gehen.

In einem Ausblick sprach Rüter-Ebel wesentliche anstehende Aufgaben und Veränderungen an, Umbrüche in der Gesellschaft und in vielen Gemeinden, aus denen man gemeinsam gute Wege suchen müsse. Und auch in der Kooperation mit Schwenningen könne man sich „noch manches ausdenken“. Für ihn selbst passe eine zweite Amtsperiode, in die er Lebenskraft und Ideen einbringen und weiter mit dafür sorgen möchte, dass die evangelische Kirche ein Player in der Zivilgesellschaft hier ist.

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