„Nur eine minimale Verbesserung“

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Schilder machen an der Romäusquelle auf eine Selbstverständlichkeit aufmerksam.
Schilder machen an der Romäusquelle auf eine Selbstverständlichkeit aufmerksam. (Foto: Eich)
Christine Albert

Um den Müllablagerungen an der Romäusquelle zwischen Villingen und Unterkirnach entgegenzuwirken, hat das Forstamt der Stadt VS diverse Maßnahmen zur Müllbeseitigung ergriffen. Indes nur mit mäßigem Erfolg, wie der stellvertretende Amtsleiter Roland Brauner berichhtet.

„Die Lage hat sich nur leicht verbessert. Es ist aber zu beobachten, dass der soziale Druck insgesamt größer geworden ist. Aufmerksame Bürger haben Müllablagerungen observiert und das Autokennzeichen durchgegeben. Gegen die potenziellen Müllableger wird nun Anzeige erstattet..“

Positive Rückmeldungen

Das Thema wurde in der Vergangenheit kontrovers diskutiert und hat für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Das Forstamt habe jedoch auch schon zahlreiche positive Rückmeldungen bezüglich ihrer Maßnahmen erhalten, erklärt Roland Brauner weiter. Jeden Montag sammelt das Amt liegengebliebenen Müll ein. Wichtig sei es zu unterscheiden, ob es sich bei dem Müll um die Hinterlassenschaften von „Grillern“ oder Wasserabholern handelt.

„Wir warten den Herbst noch ab, um besser differenzieren zu können“, so Brauner. Wenn eindeutig festgestellt wurde, wer für die Müllablagerungen verantwortlich ist, und wenn sich die Situation nicht insgesamt verbessert, dann sei eine Sperrung laut Forstamt nicht auszuschließen.

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