Stadtauswärts ist Warten angesagt: Der Rückstau von der Kreuzung am Messegelände wirkt sich auf viele Hauptstraßen aus.
Stadtauswärts ist Warten angesagt: Der Rückstau von der Kreuzung am Messegelände wirkt sich auf viele Hauptstraßen aus. (Foto: Pohl)
Michael Pohl

Zu den Hauptverkehrszeiten in VS-Schwenningen Auto zu fahren, macht grundsätzlich wenig Spaß. Seit die Brücke in Richtung Tuningen einspurig ist, allerdings erst recht nicht. Nahezu täglich kommt es zu stockendem Verkehr im Stadtgebiet.

In VS-Schwenningen sind die Verkehrsteilnehmer einiges gewohnt. Sie hangeln sich förmlich von Baustelle zu Baustelle, von Umleitung zu Umleitung. Doch die Auswirkungen der Brückensanierung am Messegelände, die vom zuständigen Regierungspräsidium veranlasst wurde, strapazieren die Nerven der Autofahrer besonders. Seit Anfang der Woche musste im Zuge der Brückensanierung die bisherige Fahrbahnverengung ausgeweitet und eine komplette Spur gesperrt werden. Die notwendige Ampelregelung auf der Brücke sowie die Ampelschaltung an der Kreuzung am Messegelände führen zu Rückstaus Richtung Tuningen, aber vor allem auf den Hauptverkehrsadern im Stadtgebiet. Ob in der Salinenstraße, der Neckarstraße oder in der Folge sogar in der Erzbergerstraße, zeitweise war in dieser Woche kein Durchkommen mehr.

Die 1984 erbaute Brücke wird laut Angaben von Markus Adler, Pressesprecher des Regierungspräsidiums Freiburg, im Rahmen eines Sanierungsprogramms erneuert. „Insgesamt setzten wir elf Brücken instand. An der Brücke am Messegelände investieren wir etwas mehr als 500 000 Euro“, teilt Adler mit. Zu den Arbeiten gehören neben den Schutzplanken vor allem die Erneuerung der Brückenpfeiler. „Hier wird sowohl das Metall im Innern erneuert, als auch in der Folge die Betonverkleidung neu gemacht“, erklärt Adler.

Diese Maßnahmen seien vor allem zur Gewährleistung der Stabilität der Brücke notwendig. „Eine solche Brücke ist vor allem im Winter Nässe und auch Salz ausgesetzt. Die Pfeiler werden abgedichtet, damit das Salz dort bleibt, wo es hingehört – nämlich außen“, sagt Adler.

Nach jetzigem Stand gehe er davon aus, dass die Verkehrsanordnung mit der einspurigen Regelung noch bis kommenden Mittwoch, 17. Oktober, gelten wird. „Wir sind guter Dinge, dass wir vielleicht sogar etwas früher fertig sind, aber das hängt von den Temperaturen ab“, ist Adler zuversichtlich.

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