Sie setzten darauf, dass die Neubelebung der BUND Ortsgruppe in Villingen Schwenningen gelingt. Von links: Helmut Gehring, Günt
Sie setzten darauf, dass die Neubelebung der BUND Ortsgruppe in Villingen Schwenningen gelingt. Von links: Helmut Gehring, Günther Schütz, Anita Sperle-Fleig und Hermann Krafft. (Foto: Kaletta)
Georg Kaletta

Neues Leben einhauchen will eine Hand voll Männer der BUND-Ortsgruppe Villingen-Schwenningen. Die zählt zwar über 500 Mitglieder, doch fehlt es an Leuten, die sich einbringen möchten. Das fängt bei der Vorstandsarbeit an und setzt sich bis zu den Pflegearbeiten bei ehemaligen Projekten fort.

Der harte Kern der engagierten BUND-Mitarbeiter, das sind Hermann Krafft, Günther Schütz, Helmut Gehring, Ludwig Duffner und Ernst Schaumann, können die anstehenden Aufgaben nicht alleine bewältigen. Deshalb erging anlässlich eines Planungstreffens von der Gruppe an die Mitglieder der eindringliche Appell, die Arbeit der Ortsgruppe zu unterstützen.

Warten auf September

Zu dem im Umweltzentrum auf der Möglingshöhe in VS-Schwenningen abgehaltenen Treffen hätten die Initiatoren gerne die eingeladenen Mitglieder begrüßt. Dass man leider unter sich blieb, wurde mit Bedauern zur Kenntnis genommen, gerade weil man sich von dieser Zusammenkunft Impulse aus den Mitgliederreihen erhoffte. Dies auch im Hinblick auf Projektvorschläge sowie die Bereiterklärung von Mitgliedern sich als Kandidaten für Ämter bei der im September stattfindenden Jahreshauptversammlung zu Verfügung zu stellen. Hierbei soll die Neuwahl des Vorstands erfolgen.

Auch wenn es der Ortsgruppe an Unterstützern mangelt, ist sie keineswegs tatenlos. So wurde der Stadtverwaltung eine ganze Reihe von Vorschlägen zu deren Zukunftsplan unterbreitet. Die Anregungen beziehen sich dabei nicht nur auf die Natur und Umwelt, sondern auch auf die Themenfelder Bauen, Wohnen, Energie und Mobilität. In wie weit sich die vom BUND zu Papier gebrachten Vorschläge in dem integrierten Stadtentwicklungskonzept (Isek) wieder finden werden, wird bei dessen Präsentation am kommenden Donnerstag um 19 Uhr im Münsterzentrum zu erfahren sein. Dass die Ortsgruppe Leute braucht, um bestehende und zukünftige Projektflächen pflegen zu können, man Hermann Krafft am Beispiel von Marbach deutlich. Dort wurde in der Vergangenheit der alte Steinbruch freigelegt. Wenn die Radwegeverbindung nach Brigachtal gebaut sein wird, gilt es, einen schützenwerten Geländestreifen aufzuwerten, um nur zwei Einsatzgebiete in diesem Stadtteil zu nennen.

Ganz sicher kann sich der Ortsverband der Unterstützung des im Schwenninger Umweltzentrum ansässigen Regionalverbandes Schwarzwald-Baar-Heuberg sein, dessen hauptamtlichen Geschäftsführerin Anita Sperle-Fleig sich wünscht, dass der Appell zu Neubelebung des Ortverband bei den Mitgliedern Gehör findet.

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