Zwischen dem Gebäude Marktplatz 10 und der Straße Auf der Lehr wird die 40-Tonnen-Fracht abgesetzt.
Zwischen dem Gebäude Marktplatz 10 und der Straße Auf der Lehr wird die 40-Tonnen-Fracht abgesetzt. (Foto: SVS)
Fabian Riesterer

Inmitten des nun auch witterungstechnisch angekommenen Winters ist die finale Phase der Marktplatz-Neugestaltung eingeleitet worden. Als erste sichtbare Veränderung des Jahres 2019 wurde am frühen Donnerstagmorgen im Bereich „Auf der Lehr“ eine neue Trafostation angeliefert und aufgestellt.

Nach einer Reisestrecke von etwa 210 Kilometern über die Autobahnen 8 und 81 – Startort war das nördlich von Karlsruhe gelegene Waghäusel – kam das 40 Tonnen schwere „Paket“ per Schwertransport gegen 7 Uhr an seinem neuen Standort in der Neckarstadt an. Dass auf den letzten Metern durch VS-Schwenningen keine geparkten Autos beschädigt werden, war bereits seit vergangener Woche im Verlauf der Anlieferungsstrecke ein Parkverbot von Mittwoch, 22 Uhr, bis Donnerstag, 8 Uhr, ausgeschildert worden. Dieses Parkverbot galt für die Marktstraße und den Bereich rings um das Rathaus.

Keine Schwierigkeiten während der Fahrt

Doch weder am Ende noch zu einem sonstigen Zeitpunkt habe es während der Fahrt Schwierigkeiten gegeben – auch nicht wegen des Schneefalls, wie Susanna Kurz, Pressesprecherin der Stadtwerke, mitteilt. „Der Schwertransport ist gut und ohne Probleme am Ziel angekommen.“ Eine Vorbereitung des neuen Standorts zwischen dem Gebäude Marktplatz 10 und der Straße Auf der Lehr sei jedoch erforderlich gewesen. So sei die Baustelle in diesem Bereich in der Nacht für die Anlieferung extra geräumt worden. Außerdem hätten Mitarbeiter der Technischen Dienste eigens für den Schwertransport die Anlieferungsstrecke gestreut.

Die Inbetriebnahme der Station ist laut Kurz im Frühjahr, im Zeitraum März/April geplant. Bis dahin müssten beispielsweise noch einige Kabel verlegt werden. „Die Bauarbeiten sind abhängig vom Baufortschritt am Marktplatz und den Umbaumaßnahmen in der Gartenschule“, so die Pressesprecherin. Auch die so genannten Unterflurelektranten – dabei handelt es sich um in den Boden eingelassene Verteilsysteme, mit denen etwa Bühnen oder ein Festzelt mit Strom versorgt werden können – müssten noch installiert werden.

Unterflurelektranten folgen bei Neugestaltung

Neun dieser Elemente, die ihrerseits von der neuen Umspannstation mit Strom versorgt werden, sollen auf dem Marktplatz im Zuge von dessen Umgestaltung in den kommenden Monaten verlegt werden. In einer solchen Umspannstation wird der Strom von 20 000 Volt auf 400 Volt transformiert und in dieser Stärke dann an die Haushalte weitergegeben. Die neue Trafostation versorgt den Bereich Marktplatz, die Straße Auf der Lehr sowie die Dauchinger Straße.

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