Neue Hingucker im Traditions-Café Härings

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Thomas und Marion Häring sowie Ideengeber Rolf Klaiber wollen Altes neu im Verkaufsraum der Konditorei zeigen.
Thomas und Marion Häring sowie Ideengeber Rolf Klaiber wollen Altes neu im Verkaufsraum der Konditorei zeigen. (Foto: Streck)
Sabine Streck

Neuer Wind weht im Café Häring. Der historische Verkaufsraum des Traditionsbetriebs mit Inventar aus den 50er-Jahren bietet eine ideale Kulisse für alte Raritäten rund ums Thema Kaffee.

Rolf Klaiber, der Initiator des Kulturcafés, hatte die Idee, in den Regalen im Verkaufsraum des Cafés alte Kaffeekannen und vor allem Kaffeemaschinen der Schwenninger Hersteller Wigo und Ismet als Hingucker für die Kunden auszustellen. Thomas und Marion Häring konnten von der Idee sofort begeistert werden. Sie räumten den früher als Wein- und Schnapsregal genutzten Platz leer und stellten aus ihrem eigenen Fundus und aus dem von Rolf Klaiber gleich Kannen, zwei Wigo-Kaffeemaschinen und einen Ismet Coffee-Master aus den 70er- und 80er-Jahren aus. Um die restlichen Regale mit weiteren Raritäten zum Thema Kaffee füllen zu können, appellieren die Inhaber an die Schwenninger, ihre Keller und Speicher nach entsprechenden Besonderheiten zu durchsuchen. Die Alltagsgegenstände aus der „guten alten Zeit“ können im Café als Leihgabe oder Geschenk abgegeben werden.

Die Idee hatte Rolf Klaiber, nachdem Marion Häring das Schaufenster der Konditorei neu gestaltet hatte und damit die Sicht in den Innenraum frei wurde. Das Regal hinter der Theke direkt im Anschluss an die Fensterfront sei „nur notdürftig bestückt gewesen“, so dass durchaus neue Blickfänge gezeigt werden könnten, meinte Klaiber, der seit längerer Zeit den Gedanken entwickelt hatte, die original erhaltene Laden-Einrichtung aus den 50er-Jahren hervorzuheben.

Vielleicht findet sich auch Platz, die alten Postkarten, die aus dem Häring-Bestand noch vorhanden sind, zu präsentieren. Sie zeigen den alten Marktplatz, die Möglingshöhe mit Schwanenteich und andere längst verschwundene Ansichten. Ein geeignetes Regal hat Klaiber schon im Blick. Thomas Häring und seine Frau Marion sind zurückhaltend. „Jetzt machen wir erst mal das, dann schauen wir, wie es weiter geht.“

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