Mike Blunden erzielt in der Verlängerung den Schwenninger 3:2-Siegtreffer

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 Torhüter Dustin Strahlmeier war beim Schwenninger 3:2-Sieg gegen Bremerhaven ein starker Rückhalt.
Torhüter Dustin Strahlmeier war beim Schwenninger 3:2-Sieg gegen Bremerhaven ein starker Rückhalt. (Foto: direvi)
wit und Heinz Wittmann

Die Wild Wings haben am Sonntag in der Deutschen Eishockey-Liga vor 4891 Zuschauern zu Hause gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 1:0) nach Verlängerung gewonnen. Das Siegtor erzielte Mike Blunden.

Matt Carey und Jordan Caron vergaben in der Anfangsphase gute Einschussmöglichkeiten für Schwenningen. Dann war von den Gastgebern im ersten Drittel aber gar nichts mehr zu sehen. Die Schwäne wirkten nach ihrer 0:3-Pleite vom Freitag in Krefeld müde und ausgelaugt. Die Fischtown Pinguins besaßen deutlich mehr Spielanteile. Ross Mauermann vergab jedoch gegen Goalie Dustin Strahlmeier. In der neunte Minuten gingen die Norddeutschen in Überzahl in Front. Der schwache Mark Fraser saß auf der Strafbank. Verteidiger Stefan Espeland zog ab und Carson McMillan fälschte unhaltbar ab. Der beste Schwenninger, Strahlmeier, stand nun im Blickpunkt. Der 27-Jährige hielt nach einem Fehler von Fraser gegen Justin Feser und auch gegen Miha Verlic.

Auch im zweiten Drittel kamen die Schwäne nicht in Fahrt. Immerhin, in der 27. Minute besaß Colby Robak eine Möglichkeit, Pinguins-Torwart Kristers Gudlevskis hielt aber stark. Anschließend agierte Bremerhaven in Unterzahl. Trotzdem kamen die Gäste zu Einschussmöglichkeiten, Cory Quirk und Brock Hooton vergaben aber. Bei fünf gegen fünf verpasste Verlic das mögliche 0:2. Die klar überlegenen Fischtown Pinguins vergaben eine Vielzahl guter Möglichkeiten. So rettete Strahlmeier erneut gegen Quirk. „Wir wollen euch kämpfen sehen“, wurden die Schwenninger Fans in der erneut gut gefüllten Helios-Arena unruhig. Aus dem Nichts kam der SERC zum Ausgleich. Dem Treffer von Jordan Caron war aber eindeutig ein hoher Stock von Alexander Weiß vorausgegangen. „In der Situation hatten wir mit dem Schiedsrichter auch mal Glück“, grinste Weiß. Michael Moore hätte die Gäste beinahe erneut in Führung geschossen, Strahlmeier parierte aber.

80 Sekunden waren im letzten Drittel da gingen die Wild Wings in Führung. Christopher Fischer hatte geschossen und Markus Poukkula erfolgreich abgefälscht. Jetzt stand das Publikum wieder voll hinter den Schwänen. Die Einheimischen durften erneut in Überzahl ran. Doch das Powerplay der Sundblad-Truppe war nicht gut genug. Stattdessen markierten die Mannen von der Weser den Ausgleich. Es war ein wunderschöner Treffer per Rückhandschuss von Justin Feser. Alexander Friesen hätte beinahe den dritten Bremerhavener Treffer nachgelegt, schoss aber drüber. Dann kassierte Christopher Fischer zwei Strafminuten. Den Bremerhavenern fehlte aber die Präzision, sie trafen nicht. Nach Ablauf der Strafzeit musste der Pinguins-Stürmer Moore in die Kühlbox. Caron zog ab, Gudlevskis war aber mit der Fanghand da.

Es ging in die Verlängerung. Hier spielten die Schwenninger mit vier gegen drei in Überzahl. Carey traf den Puck vor dem leeren Gästegehäuse aber nicht. In der 64. Minute markierte Mike Blunden das glückliche Siegtor für die Schwenninger Wild Wings.

Am nächsten Freitag geht es für die Wild Wings um 19.30 Uhr mit dem Auswärtsspiel in Augsburg weiter. Das nächste Heimspiel am Sonntag, 12. Januar, gegen den EHC Red Bull München wird um 16.30 Uhr angepfiffen.

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