Zusätzliche Busse sollen in Zeiten der Pandemie helfen.
Zusätzliche Busse sollen in Zeiten der Pandemie helfen. (Foto: Landratsamt)
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Die Corona-Pandemie erfordert neben der Maskenpflicht zusätzliche Maßnahmen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), speziell in der Schülerbeförderung. Seit dem 28. September hat der Schwarzwald-Baar-Kreis mehrere Verstärkerbusse für die Schülerbeförderung eingesetzt, um die Schülerströme besser zu verteilen. Möglich wurde dies nur durch eine finanzielle Unterstützung durch das Land.

Frank Fetzer, Leiter des Straßenverkehrsamtes und zuständig für den ÖPNV im Schwarzwald-Baar-Kreis erklärt: „Um zusätzliche Busse zu bestellen, wurde von Seiten des Landes ein Förderprogramm namens ,Verstärkerfahrten im Schülerverkehr’ bis zum Ende des Jahres eingerichtet. Wir haben bei der Bestellung der Verstärkerbusse sehr schnell reagiert und zusammen mit den Schulträgern Fahrgastzählungen durchgeführt. Anhand der Wohnorte der Schüler wurden die benötigten Zahlen erhoben. In kooperativer Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen vor Ort ist es dem Landkreis schließlich gelungen, weitere Buskapazitäten zu schaffen.“

Die zusätzlich bestellten Busse werden grundsätzlich nur so lange im Einsatz sein, wie auch das Förderprogramm des Landes besteht. Derzeit gilt das Förderprogramm bis Ende 2020. Insgesamt werden 43 Fahrten mit 14 zusätzlichen Fahrzeugen verstärkt. „Dadurch soll der Schülerverkehr entzerrt und die Auslastung der einzelnen Busse deutlich reduziert werden“, so Frank Fetzer. Entstehen aufgrund weiterer Zählungen der Schulträger zusätzliche Bedarfe, wird der Landkreis auch hier versuchen, Verstärkerbusse zu beauftragen.

Für die Akteure, die an der Schülerbeförderung beteiligt sind, ist es dennoch eine große Herausforderung, zusätzliche Busfahrer und Fahrzeuge in den Stoßzeiten zu den Schulanfangs- und -endzeiten zur Verfügung zu stellen. „Alle im Kreis verfügbaren Kapazitäten sind bereits im Einsatz. Sollte es sich in den nächsten Wochen zeigen, dass diese Maßnahmen nicht ausreichend sind, müssen wir sicherlich nochmals mit den Schulen das Gespräch zum Thema ›,Gestaffelter Unterrichtsbeginn’ führen“, meint der Leiter des Straßenverkehrsamts.

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