Kurzes Gastspiel für Kämmerer

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 Verabschiedet wurde der Tuninger Kämmerer Thomas Berninger (links). Nachfolgerin ist Anina Renner. Bürgermeisterstellvertreter
Verabschiedet wurde der Tuninger Kämmerer Thomas Berninger (links). Nachfolgerin ist Anina Renner. Bürgermeisterstellvertreter Hans Münch dankte Berninger für seine Arbeit. (Foto: Bieberstein)

Tuningens Kämmerer Thomas Berninger wird zum 1. Mai nach Bad Dürrheim wechseln. In der jüngsten Gemeinderatsitzung wurde er von Bürgermeisterstellvertreter Hans Münch verabschiedet. Berninger kam am 1. Oktober 2017 als Kämmerer in die Gemeinde und hatte zu Beginn schwierige Voraussetzungen zu bewältigen.

Zahlreiche Rückstände, insbesondere der noch nicht erstellte Jahresabschluss 2016, wie auch der fehlende Haushaltsplan für das Jahr 2017 waren aufzuarbeiten.

Gleichzeitig musste er die Planrechnung des Folgejahres miteinbeziehen. In akribischer und fundierter Weise hat er dies gemacht, und man habe mit ihm nicht nur auf einen kompetenten, sondern auch auf einen langfristigen Kämmerer gesetzt. Sein Spruch zu Dienstbeginn, dies sei wohl seine letzte Arbeitsstelle in seinem Berufsleben, hat sich in dieser Zeit nicht bewahrheitet. „Das Leben plant man, das Ergebnis ist oftmals anders, und dies sei wie bei einem Haushaltsplan“, so Berninger.

Die Gemeinderäte zollten ihm jedoch eine vorbildliche Arbeit, und er zeigte sich als guter Fachmann über die Tuninger Haushaltsmittel. Er selbst bestätigte den Räten eine gute Zusammenarbeit. „Sie haben es mir leicht gemacht und wir konnten über alles unbürokratisch reden.“

Zum 1. Mai wird nun Anina Renner die Nachfolge des Kämmererpostens antreten. Derzeit ist sie noch bei der Stadt Donaueschingen als stellvertretende Kämmerin im Einsatz und freut sich auf ihre neue Aufgabe. 2013 absolvierte sie ihren Abschluss an der Hochschule für Verwaltung in Kehl, war bis 2014 bei der Stadt Tuttlingen beschäftigt. Dann wechselte sie nach Donaueschingen. Neben ihrem Fachwissen des Rechnungsamtes bringt sie vor allen Dingen auch Kenntnisse aus der Umstellung der Kameralistik auf die neu geforderte Doppik mit.

Donaueschingen hat dies bereits 2014 umgestellt, und sie war maßgeblich hieran beteiligt. Insofern sieht sie diese Aufgabe sehr entspannt an, wobei diese Umstellung sicherlich von allen Beteiligten vieles abverlangt. „Die Gemeindegröße Tuningen passt zu mir und ich freue mich auf die neue Aufgabe“, erklärte die junge, in Bad Dürrheim wohnende Kämmerin.

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