Zusammen mit Gemeinderäten sowie den Verantwortlichen aus Verwaltung und Bauwesen weihen OB Jürgen Roth (Mitte), Biljana Matose
Zusammen mit Gemeinderäten sowie den Verantwortlichen aus Verwaltung und Bauwesen weihen OB Jürgen Roth (Mitte), Biljana Matosevic vom FK Bratstvo (links daneben), Franz-Josef Treyer vom BSV (rechts daneben), Martin Pešic vom NK Hajduk (rechts außen, stehend) sowie Goran Pilski vom NK Zagreb (rechts unten, kniend) den Kunstrasenplatz am Bauchenberg ein. (Foto: Kratt)
sbo und Mareike Kratt

Rund neun Monate nach dem Projektbeschluss und vier Monate nach dem Spatenstich ist er fertiggestellt: der BSV-Kunstrasenplatz am Schwenninger Bauchenberg. Am Donnerstagabend wurde er von allen Beteiligten feierlich eingeweiht.

Doch nicht nur der Schwenninger Fußballverein wird den frisch sanierten Platz künftig nutzen, sondern auch die südbadischen Clubs NK Hajduk Villingen, NK Zagreb Villingen sowie FK Bratstvo Villingen. Alle vier Vereine hätten das gleiche Ziel gehabt, so der BSV-Vorsitzende Franz-Josef Treyer: einen Platz zu schaffen, auf dem es geregelte Trainingszeiten gebe und auf dem ein gesundes Miteinander herrsche.

„Für uns bedeutet der neue Platz einen Quantensprung“, betont der Vorsitzende. Der bisherige Hartplatz sei „unter aller Sau“ gewesen. „Jetzt können wir im Winter ohne Probleme trainieren und haben sehr viel Freude.“ Treyer sparte, auch im Namen seiner Vorstandskollegen der übrigen Vereine, nicht an Lob bei den Verantwortlichen von Stadt (Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau sowie Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport), dem Villinger Architektenbüro K3 sowie dem Bauunternehmen Grförer aus Empfingen. Sogar die Vereinsstätte neben dem Platz sei aufgewertet worden.

Von einem Miteinander der vier Vereine ohne Konkurrenzdenken sprach auch Oberbürgermeister Jürgen Roth. Für die Stadt sei es etwas Besonderes, aus vier Plätzen zwei hochwertige zu machen. Langfristig soll weiter hinten am Reitstadion nämlich ein zweiter Kunstrasenplatz entstehen. 2017 habe der Gemeinderat als Ergebnis der Zusammenarbeit von Stadt, Vereinen, Sportbeirat und dem Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS) die Konzeption für Sportstätten in VS auf den Weg gebracht. Jetzt, zwei Jahre später, werde mit dem BSV-Platz der erste Kunstrasenplatz eingeweiht. Kostenpunkt: 740 000 Euro – „es ist uns jeden Cent wert“, betont der Oberbürgermeister. Beheizt sei der Platz zwar nicht, jedoch mit Kork befüllt und daher auch im Winter bespielbar. Somit wünsche er den Vereinen Erfolg beim Aufsteigen und ein sportliches Miteinander.

Und dieses konnten die vier Clubs im Anschluss – bei der tatsächlichen Einweihung des Platzes – tatkräftig unter Beweis stellen: Unter den Augen von Angehörigen, Sportvorständen und Gemeinderäten lieferten sich alle Vereine, indem die Spieler durchmischt wurden, eine sehenswerte Freundschaftspartie, die von OB Roth angestoßen wurde.

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