In Erbsenlachen entstehen viele neue Wohnungen

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 Insgesamt neun Gebäude im Wohngebiet Erbsenlachen, die zuvor als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurden, sollen umfassend saniert
Insgesamt neun Gebäude im Wohngebiet Erbsenlachen, die zuvor als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurden, sollen umfassend saniert und um ein weiteres Geschoss aufgestockt werden. (Foto: Eich/sbo)
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Die leer stehenden Wohnblöcke im Wohngebiet Erbsenlachen, in denen einige Zeit lang Flüchtlinge untergekommen sind, sollen umfassend saniert werden. Der Investor plant zudem eine Aufstockung, um 36 weitere Wohnungen zu schaffen.

Knapp ein Jahr, nachdem die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben den Verkauf von neun Gebäuden im Wohngebiet Erbsenlachen bekannt gegeben hatte, sind nun die Pläne zum dortigen Vorhaben öffentlich. Gekauft hat die Gebäude, die zuvor als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurden, ein Unternehmen aus Darmstadt. Aufgrund der geplanten Maßnahmen ist eine Aufstellung eines Bebauungsplans notwendig – hierüber entscheidet am Dienstag, 3. Dezember, der Technische Ausschuss.

Die Pläne sehen vor, dass neun Gebäude, die zu drei großen Wohnblöcken zusammengefasst sind, energetisch saniert und modernisiert werden sollen. In diesem Zuge möchte man die Gebäude durch Holzständerbauweise jeweils um ein Geschoss aufstocken, um zusätzlich 36 zu den bereits bestehenden 72 Wohnungen zu schaffen. Für jede der insgesamt 108 Wohnungen ist zudem ein ebenerdiger Stellplatz vorgesehen.

Wie der Bauherr erklärt, soll den Wohnungen in den Mehrfamilienhäusern ein barrierefreier Zugang ermöglicht werden, weswegen Aufzüge eingebaut und in diesem Zuge außerdem Treppenanlagen neu errichtet werden. Dach und Fassade sollen gedämmt werden, zudem werden Balkone in Stahlkonstruktion und Fluchttreppen angebaut. Für die Erdgeschosswohnungen ist nach Angaben des Investors ein ebenerdiger Zugang zu privaten Gärten geplant, die zwischen 70 und 150 Quadratmeter groß sein sollen.

Die Stadt befürwortet derweil die Pläne des Bauherrn und erklärt in der Vorlage: „Das Vorhaben steht im Einklang mit den städtebaulichen Zielen, durch verträgliches Nachverdichten im Innenbereich den benötigten Wohnraum zu schaffen, um somit den Flächenverbrauch im Außenbereich entgegen zu wirken“. Das letzte Wort hat jedoch der Ausschuss.

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