Großer Auftritt am Hockenheimring

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 165 Musiker aus elf Guggenmusiken trafen sich in der Aula der Villinger Goldenbühlschule, um für einen gemeinsamen Auftritt auf
165 Musiker aus elf Guggenmusiken trafen sich in der Aula der Villinger Goldenbühlschule, um für einen gemeinsamen Auftritt auf dem Hockenheimring zu proben. (Foto: Heinig)
Birgit Heinig

Gehörig was auf die Ohren hat es auf dem Gelände der Goldenbühlschule in Villingen gegeben. Die Krawazi-Ramblers der Glonki-Gilde unter der Leitung von Tobias Willmann hatten elf Guggenbands mit 165 Musikern zu Gast.

Grund der lautstarken Zusammenkunft war ein denkwürdiger Termin: Am 28. Juni werden rund 1000 Guggenmusiker auf dem Hockenheimring mit ihrer Kunst den Großen Preis von Deutschland der Formel Eins bereichern. Auf eine entsprechende Anfrage reagierte der Deutsche Guggenmusikverband prompt und ordnete regionale Proben an. Eine solche fand nun in der Aula und auf dem Hof der Goldenbühlschule statt.

Mit dabei aus der Region waren außer den Krawazi Ramblers als Gastgeber die Hättä Lila aus Villingen, die Bergstadtpfätzer aus St. Georgen und die Notä Kaotä aus Pfohren. Die weiteste Anreise hatten die Ersten Thüringer Gugge Musiker Apolda aus Thüringen und die Crazy Gugge aus Hauenstein in Rheinland-Pfalz.

Mario Ettwein ist Posaunist der Bergstadtpfätzer und zudem Verbandspräsident. Er kennt die Aufgabe, die auf die Guggenmusiken zukommt. „Wir werden in Hockenheim von zwei Seiten auf die Haupttribüne zulaufen“. Jede regionale Gruppe gibt dabei zwei Lieder zum Besten, das wird für die Hiesigen „See you later, Aligator“ und der Guggemarsch sein, „den jede Guggenmusik beherrscht“. Vor Ort und gemeinsam werde man dann „Lady in Black“ spielen, sagt Ettwein.

Ganz schön zu tun hatte Probendirigent Norbert Plöger aus Apolda, sich bei den Musikern mit ihren Schlagwerken, Posaunen, Trompeten, Glockenspielen, Pauken, Sousaphonen und Tuben Gehör zu verschaffen.

Doch das geplante Programm saß schnell, schließlich hatte er es mit Profis zu tun und zudem macht den Charakter einer Guggenmusik ja schließlich aus, dass nicht jeder Ton akkurat sitzen muss.

So standen in Villingen das gemeinsame Musizieren und der Kontakt zueinander bei bester Bewirtung durch die Mitglieder und Helfer der Krawazi-Ramblers im Mittelpunkt.

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