Fünf Siege in Folge: Neue Rekordserie für Schwenninger Wild Wings

 Maximilian Kammerer von den Kölner Haien (links) kämpft mit Tomas Zaborsky von den Schwenninger Wild Wings um den Puck.
Maximilian Kammerer von den Kölner Haien (links) kämpft mit Tomas Zaborsky von den Schwenninger Wild Wings um den Puck. (Foto: Laegler/ Eibner-Presse via www.imago-images.de)
Heiz Wittmann

Die Wild Wings haben eine neue Rekordserie in dieser Saison: Der SERC schlug Köln mit 3:2 (1:0, 1:0, 0:2, 1:0) nach Penaltyschießen und fuhr so den fünften Sieg in Serie ein.

Bei den Wild Wings rückte Daniel Pfaffengut für Maximilian Hadraschek wieder ins Team. Neuzugang Jordan George aus Freiburg war hingegen noch nicht an Bord. Vor dem Spiel gab es eine Gedenkminute für den im Alter von 86 Jahren verstorbenen ehemaligen SERC-Trainer und Spieler Ernst Wölfl. Die Partie war von Beginn an schnell und kampfbetont. Die Haie präsentierten sich bissig, waren nach fünf Niederlagen in Folge hungrig. Glück hatten die Gäste aber, dass Verteidiger Peter Spornberger nur das Außengestänge des von Justin Pogge gehüteten Kölner Kastens traf. Goalie Joacim Eriksson zeigte wie schon zwei Tage zuvor beim 3:1-Heimsieg gegen Düsseldorf starke Paraden gegen Julian Chrobot und Sebastian Uvira. Dann war aber auch der Schwenninger Schlussmann mit Fortuna im Bunde, als Patrick Sieloff nur die Torlatte traf. Maximilian Kammerer kassierte die erste Strafzeit der Begegnung. Und die Schwäne konnten das Überzahlspiel auch gleich ausnützen. Brett Pollock passte auf Travis Turnbull und der SERC-Kapitän lochte mit seinem 14. Saisontor ein.

In der 24. Minute vermochten es die Einheimischen zu erhöhen. Die starke erste Reihe schlug wieder mal zu, Alexander Karachun war auf Zuspiel von Tylor und Tyson Spink erfolgreich. Danach nahm jedoch der Druck der Gäste zu. Die Rheinländer wollten unbedingt nicht schon wieder mit leeren Händen da stehen. Eriksson musste ein ums andere Mal retten. Riesig war der Druck dann, als die Haie in Überzahl agierten, Turnbull drückte das Sünderbänkchen. Eriksson hielt aber gegen Landon Ferraro überragend. Allerdings warfen sich die Vorderleute des Schwenninger Tormannes auch in die Schüsse, kämpften um jeden Zentimeter Eis. Zu Beginn des Schlussdrittels musste Johannes Huß in die Kühlbox. KEC-Kapitän Moritz Müller zog ab, aber Eriksson hielt mit stoischer Ruhe. Dann aber verlor der Torwart seinen Schläger und Maurice Edwards konnte einlochen. Schwenningen kam nur noch zu wenigen Entlastungsangriffen. Wenn dann waren es meistens die Spink-Zwillinge zusammen mit Karachun die Breaks fuhren. Aber Pogge hielt. Indes, den Haien lief die Zeit davon. 92 Sekunden waren noch auf der Uhr und da war der Puck im Schwenninger Kasten. Eriksson reklamierte, dass ihm die Torwartkelle aus der Hand geschlagen wurde. Die Referees gaben den Treffer von Jan-Luca Sennhenn aber auch nach Videostudium. Es ging in die Verlängerung. Hier hatte beide Teams die Chance, um das Spiel für sich zu entscheiden. Doch niemand traf. Das Penaltyschießen musste über Sieg und Niederlage entscheiden. Pollock netzte ein, Matsumoto vergab. Pogge hielt gegen Olimb, Eriksson gegen Thuresson. Turnbull traf und damit war der fünfte Sieg in Serie für Schwenningen geschafft. Am Sonntag, 19 Uhr, gastieren die Wild Wings bei den Adlern Mannheim.

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