Die künftige Vorstandsspitze der FSV Schwenningen (von links): Vorsitzender Erich Behringer. Schriftführerin und Geschäftsstell
Die künftige Vorstandsspitze der FSV Schwenningen (von links): Vorsitzender Erich Behringer. Schriftführerin und Geschäftsstellenleiterin Anne Hofmann, stellvertretender Vorsitzender Rudi Hofmann, Kassiererin Jana Frey und Gesamtjugendleiter Thomas G (Foto: Bombardi)
Rainer Bombardi

Visionäre Vorhaben zu realisieren, Bestehendes kontinuierlich zu optimieren und ein kollektives Zusammengehörigkeitsgefühl in 15 Einzelabteilungen und als Gesamtverein sind für den FSV Schwenningen die Eckpfeiler einer erfolgreichen Entwicklung.

Daran lässt Vorsitzender Erich Behringer keine Zweifel aufkommen und sieht die Sportvereinigung auf einem guten Weg. Der Verein habe im Vorjahr in einen neuen Kunstrasenplatz, die Erneuerung des Parkplatzes investiert und nebenbei eine neue Heizung im Vereinsheim finanziert und die Flutlichtanlage repariert. Ende Juli stehe die Reinigung der Leichtathletik-Laufbahnen und des Rasenplatzes bevor.

„Die Sportanlage ist ein Filetstück, das die Öffentlichkeit als solches wahrnimmt“, war Behringer insbesondere stolz, dass es dem Verein gelang zur Finanzierung der rund 300 000 Euro an Investitionskosten nur 57 000 Euro über ein langfristiges Darlehen aufnehmen zu müssen.

Diese Anstrengungen drücken sich in der Entwicklung der Mitgliederzahlen aus, die sich inzwischen auf die 1000-er Marke zu bewegen. Auch der Nachwuchsbereich wächst. Behringer informierte die Mitglieder in Absprache mit dem Vorstand über zwei Zukunftsprojekte, die dem Verein zu anhaltendem Erfolg verhelfen könnten. „Die Einrichtung eines in Eigenregie betriebenen Sport-Kindergartens im Dachgeschoss der FSV-Vereinsgaststätte bindet die Kinder in jungen Jahren an den Verein“, schwärmte der Vorsitzende mit Blick auf die bereits vorhandenen Sportanlagen und den Standort inmitten der Natur mit nahezu optimalen Bedingungen.

Freilich seien noch viele Abklärungen finanzieller, organisatorischer und betrieblicher Art zu machen, bis es soweit ist, ergänzte Behringer. Projekt zwei betrifft das Betreiben eines vereinseigenen wettbewerbsfähigen Fitnessstudios und erfordert ebenfalls die Erstellung einer Machbarkeitsstudie.

Auf Grund der mangelnden Resonanz gehören die FSV-Sommerfeste des Gesamtvereins wohl bald der Vergangenheit an. „Eine unserer 15 Abteilungen kann die Organisation übernehmen“, bot der Vorsitzende als Alternative an. „Unsere Kernkompetenzen liegen im sportlichen Bereich und der Förderung des Spaßes an der Bewegung.“

Aus den Berichten der Abteilungen ging hervor, dass die FSV als einziger eigenständiger Verein im Bezirk in der Lage ist, über den gesamten Fußball-Jugendbereich eigene Mannschaften zu stellen. Auch gelang es im Bereich American Football ein Jugendteam zu gründen und die Cheer-Leader Abteilung zu reaktivieren. „Dass wir attraktiv sind, zeigt auch die Anfrage des BSV-Schwenningen, der eine Fusion mit der FSV anregte.“ Doch schnell sei sich der Vorstand einig gewesen, dass eine gesunde Konkurrenz deutlich besser sei.

Mehrheitlich beschloss die Versammlung eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge um zehn Prozent. Zudem erhöht sich für die Leichtathleten und die Fußballer der Abteilungsbeitrag um zehn Prozent. Erich Behringer wurde wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Jana Frey, welche die Kassenführung von der langjährigen Finanzchefin Monika Goldner übernimmt. Zudem kümmert sich Frey in Zusammenarbeit mit Anne Hofmann in Zukunft um die Betreuung der Geschäftsstelle.

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