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Um der Hochschule in Schwenningen weiterhin Flächen für ihr Wachstum zur Verfügung stellen zu können, sichert sich die Stadt ein Vorkaufsrecht rund um den Campus. Zudem soll der Bebauungsplan „Erzberger Straße“ für das Gebiet zwischen Jakob-Kienzle-Straße, Alte Herdstraße, Erzbergerstraße und Uhlandstraße den Rahmen für die städtebauliche Entwicklung schaffen.

Eine zunächst für zwei Jahre geltende Veränderungssperre gibt der Verwaltung nun Zeit, mit dem Land ein Konzept für den Campus zu entwickeln und umzusetzen. Ohne diese Regelung sei zu befürchten, dass Investoren immer mehr Grundstücke im Gebiet zwischen der Schwenninger Innenstadt und dem Neckarpark kaufen, um Wohnraum zu schaffen, erläuterte Detlev Bührer im Technischen Ausschuss. Ziel der Stadt sei es, dieses ohnehin von der Hochschule geprägte Quartier weiterhin für deren Zwecke zur Verfügung zu stellen und den Campus-Standort Schwenningen auch für die Zukunft zu sichern. Mit dem Vorkaufsrecht, der Veränderungssperre und dem Bebauungsplan behalte die Stadt das Heft des Handelns in der Hand, stellte Oberbürgermeister Jürgen Roth fest. Dies sahen auch die Gemeinderäte so und stimmten dem Antrag zu.

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