Markus Peiker

Ein weiteres Topduell steht dem Fußball-Oberligisten FC 08 Villingen bevor, wenn die Mannschaft von Trainer Jago Maric am Samstag den SGV Freiberg erwartet. Die Schwarzwäder wollen auch im zwölften Punktspiel in Folge ohne Niederlage bleiben.

Der FC 08 Villingen empfängt am Samstag um 17.30 Uhr den SGV Freiberg. Die Nullachter mussten sich am vergangenen Wochenende zwar mit einem 1:1 bei Aufsteiger Sportfreunde Dorfmerkingen zufrieden geben, aber die Mannschaft von Trainer Jago Maric verringerte als Dritter den Rückstand auf Spitzenreiter Göppinger SV (0:1-Heimniederlage gegen den FV Ravensburg) auf zwei Zähler. Auch der SGV Freiberg musste sich am letzten Spieltag mit einem Unentschieden begnügen, holte aber einen 0:2-Pausenrückstand gegen den TSV Ilshofen auf, erreichte ein 2:2 und hat als Tabellensechster (21 Punkte) seinerseits lediglich zwei Zähler Rückstand auf die Nullachter. So dürfte wieder ein stimmungsvolles und spannendes Flutlichtspiel im Villinger Friedengrund zu erwarten sein.

Jago Maric, Trainer des FC 08 Villingen: „Obwohl die Freiberger ihren Toptorjäger Marcel Sökler zum VfB Stuttgart II verloren haben, hat der SGV immer noch eine Topmannschaft der Liga.“ Und so verteilen sich auch die bisher 26 erzielten Tore der Mannschaft des neuen Trainers Mario Estasi (kam vom württembergischen Landesligisten Böblingen und löste den langjährigen Trainer Roman Gehrmann ab, der zum Ligakonkurrenten Kickers Stuttgart wechselte) auf mehrere Schultern. Die besten Torschützen der Nordwürttemberger sind Ouadie Barini, Simon Klostermann (je fünf Tore) und Spetim Muzliukaj (vier Tore).

Zwar fehlt es dem SGV Freiberg in dieser Saison noch an der notwendigen Konstanz, aber da die Liga ausgeglichen ist (Tabellenführer Göppingen und den Tabellenachten SV Oberachern trennen lediglich fünf Punkte) gehören auch die Nordwürttemberger zu den Spitzenmannschaften der Oberliga. „Wir müssen defensiv gut stehen und dürfen uns von der guten Offensive nicht überraschen lassen. Zu Hause sind wir bisher eine Macht und dies wollen wir auch gegen Freiberg unter Beweis stellen“, gibt sich Nullacht-Sportvorstand Arash Yahyaijan vor dem Spiel zuversichtlich.

Personell haben beide Mannschaften mit Problemen zu kämpfen. Auf Seiten der Freiberger fallen die gesperrten Hakan Kutlu und Volkan Celiktas sowie die verletzten David Müller und Niklas Pollex aus. Die Villinger müssen weiter auf die Langzeitverletzten Benedikt Haibt, Nico Tadic, Valentin Vochatzer und Mauro Chiurazzi verzichten. Der wieder genesene Stjepan Geng wird wohl weiterhin in der U23 Spielpraxis sammeln, dafür kehren Damian Kaminski und Daniel Wehrle wieder in den Kader zurück.

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