rn

Der Fußball-Oberligist FC 08 Villingen trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals (9. bis 12. August) auf den Bundesligisten Fortuna Düsseldorf und hat als Amateurverein Heimrecht.

Dies ergab die Auslosung im Deutschen-Fußball-Museum in Dortmund. Als Glücksfee fungierte die frühere Nationalspielerin und Weltmeisterin Nia Künzer. Nachdem Künzer die Kugel mit dem FC 08 Villingen gezogen hatte, stieg die Spannung bei den Nullachtern. Als der Vizepräsident für Spielbetrieb, Peter Frymut, wenig später die Kugel mit Fortuna Düsseldorf als Gegner in die Kamera zeigte, war der Jubel bei den Villingern groß. Nach dem FC Schalke 04 vor zwei Jahren, haben die Nullachter nun erneut einen attraktiven Gegner zugelost bekommen.

„Das ist ein sehr gutes Los, freute sich Arash Yahyaijan, Sportlicher Leiter des FC 08 Villingen. „Natürlich hätte es für uns besser kommen können, aber wir spielen gegen einen Erstligisten mit einem tollen Trainer und viel Tradition“. Auch 08-Kapitän Benedikt Haibt zeigte sich mit dem Los zufrieden. „Die Hütte wird voll, weil Fortuna bestimmt auch einige Fans mitbringt. Ich schaue mir immer gerne Spiele von Düsseldorf an.“

Villingens Trainer Jago Maric freut sich auf den attraktiven Gegner. „Die Fortunen haben sich in den letzten zwei Jahren gut entwickelt. Und auf so einen erfolgreichen Trainerkollegen wie Friedhelm Funkel zu treffen, ist etwas besonderes.“

Auch Düsseldorfs Sportvorstand Lutz Pfannenstiel hat sich bereits zum Gegner aus Villingen geäußert: „Natürlich sind wir in diesem Spiel Favorit. Aber im DFB-Pokal muss man jeden Gegner ernst nehmen. Wir werden uns konzentriert vorbereiten und die Partie angehen wie ein Bundesliga-Spiel."

Voraussichtlich im Friedengrund

Aller Voraussicht nach wird das Spiel in der MS Technologie-Arena im Villinger Friedengrund stattfinden. Derzeit stehen die Verantwortlichen des FC 08 in Verhandlungen mit der Stadt Villingen-Schwenningen, was die Kapazität der heimischen MS Technologie Arena anbelangt – mit einem ersten erfreulichen Ergebnis: „Wenn wir alle Auflagen erfüllen, hat uns die Stadt eine Kapzität von bis zu 12 000 Zuschauern in Aussicht gestellt“, sagt der FC-08-Beiratsvorsitzende Andreas Flöss. Mit diesem stark erhöhten Fassungsvermögen wäre ein Heimspiel für den FC 08 Villingen noch attraktiver. Auch für die Stadt Villingen-Schwenningen dürfte es erstrebenswert sein, wenn das bundesweit interessante Spiel in der heimischen Arena stattfindet.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen