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Der Technische Ausschuss befürwortet die dritte Stufe des Lärmaktionsplans. Wenn er in Kraft tritt, können Anwohner stark befahrener Straßen in Villingen und Schwenningen Fördermittel für Schallschutz an Fenstern, Türen und Rollläden beantragen.

Dass nur bei wenigen der zwölf Straßen der Austausch des Belags vorgesehen ist, ärgerte Helga Baur von den Grünen. Um den Lärm zu reduzieren, sei jeder gefordert, auf den öffentlichen Personennahverkehr oder das Rad umzusteigen. Er sei enttäuscht von der Planung, die keinen aktiven Lärmschutz vorsehe, sagte Bernd Lohmiller, SPD, und forderte von der Stadt, bei der nächsten Fortschreibung die Zahlen vorzulegen, wie viele Bürger einen Zuschuss beantragen. Auch Ulrike Salat von den Grünen sagte, sie wolle den Lärmschutz forcieren. Wenn der Gemeinderat das Straßennetz neu bewerte, sei es vielleicht möglich, die Vorzugsstraßen, auf denen kein Tempo 30 möglich ist, umzuwidmen und eine Geschwindigkeitsbegrenzung zu erreichen. Eine Verbesserung des Verkehrsflusses kündigte Baubürgermeister Detlev Bührer an, sobald die Stadt in die Ampelanlagen investiert und den Stop-and-Go-Verkehr reduziert. Mit zwölf Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen stimmte der Aussschuss dem Plan zu.

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