Sowohl das Bestandsgebäude als auch der als Lager genutzte Schuppen werden ab Frühjahr für den geplanten Neubau des Kindergarte
Sowohl das Bestandsgebäude als auch der als Lager genutzte Schuppen werden ab Frühjahr für den geplanten Neubau des Kindergartens weichen. (Foto: Roth)
sbo und Michael Pohl

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) baut auf der Möglingshöhe einen neuen Kinderhort. Dazu müssen die Gebäude am bisherigen Standort weichen. Erste Maßnahmen wurden in den vergangenen Tagen ergriffen: Büsche und Bäume auf dem Gelände wurden entfernt.

Aus alt mach neu: So lautet das Motto der Arbeiterwohlfahrt, die ab Frühjahr auf der Möglingshöhe einen neuen Kinderhort bauen lässt. Alt deshalb, weil der Neubau auf demselben Areal entstehen wird, wo bereits jetzt schon die AWO angesiedelt ist.

In den vergangenen Wochen wurde mit den ersten Arbeiten auf dem Grundstück begonnen. Zahlreiche Bäume, Büsche und Sträucher wurden abgeholzt oder entwurzelt. Während sich eben diese vergangene Woche noch rings um das Gelände türmten, haben Autofahrer und Spaziergänger von der Neckarstraße aus freien Blick auf das Kinderhort-Gebäude und den Lagerschuppen.

Lange ist das jedoch nicht mehr der Fall, denn im Frühjahr soll der Spatenstich für das Bauprojekt erfolgen. Dies hat zur Folge, dass beide Bestandsgebäude weichen müssen und durch Neubauten in Holzbauweise ersetzt werden. Doch nicht nur optisch, sondern auch “inhaltlich„ wird im zukünftigen AWO-Kinderhort vieles neu. So soll eine sechsgruppige Einrichtung entstehen, die in zwei Gruppen die Möglichkeit zur Betreuung von Kindern bietet, welche in die Kategorie „besondere Betreuungsformen“ fallen. Mit dem Angebot dieses heilpädagogischen Schwerpunktes will die AWO den entsprechenden Bedarf im Schwenninger Stadtbezirk abdecken.

Während der Bauzeit kommen aber auch auf die zu betreuenden Kinder sowie die Erzieher Veränderungen zu. Zwar bleibt die Betreuung auf der Möglingshöhe, allerdings soll und muss das Programm aufgrund der Beeinträchtigung im Freigelände der Einrichtung mehr im Park stattfinden.

Verlegt wird hingegen das Ferienprogramm. Dieses findet in der Außenstelle Friedensschule, also im Gebäude und auf dem Schulhof der ehemaligen Hirschbergschule statt. Auch das Sommerfest der AWO soll dort ausgerichtet werden. Nach jetzigen Planungen sollen die Bauarbeiten etwa ein Jahr nach dem Spatenstich abgeschlossen sein und der Neubau in Betrieb genommen werden.

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