Die Villinger Altstadt ist immer einen Besuch wert.
Die Villinger Altstadt ist immer einen Besuch wert. (Foto: sbo)
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Kunst-, Kultur-, und Kauferlebnis: Über diese Kombination darf man sich am 10. November zwischen 12 und 18 Uhr beim Museumsfest und dem verkaufsoffenen Sonntag in Villingen freuen.

Vive la France! lautet das Festmotto auf allen Bühnen des Franziskaners anlässlich des diesjährigen Museumsfestes. Mit den westlichen Nachbarn Deutschlands verbindet Villingen-Schwenningen nicht nur die zwei Städtepartnerschaften Pontarlier und La Vallette-du-Var. Französische Kultur ist, wie überall in Europa, längst zu einem Teil des modernen Lebensgefühls geworden. Genau jenes möchte man am 10. November vermitteln.

Eröffnet wird das Museumsfest um 12 Uhr gemeinsam mit der Jahresausstellung des Kunstvereins durch Oberbürgermeister Jürgen Roth, der sich besonders über den Besuch der Delegationen aus beiden französischen Partnerstädten freut. Die Gruppe aus Südfrankreich wird provençalische Spezialitäten mitbringen, während die Gäste aus dem Jura gemeinsam mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Villingen-Schwenningen Informationen und Käse anbieten werden.

Der Höhepunkt im Veranstaltungsprogramm ist eine unterhaltsame Entdeckungsreise mit Meisterkoch Vincent Klink. Der Gast von der Stuttgarter Wielandshöhe berichtet um 15 Uhr im Konzertsaal von seinen Reisen nach Paris und wird in humorvoller Art und Weise nicht nur die Grande Cuisine vorstellen, sondern auch nach den Spuren von Malern, Dichtern und dem Savoir-Vivre der französischen Hauptstadt suchen. Sein vorgestelltes Buch „Ein Bauch spaziert durch Paris“ wird am Museumsfest auch verkauft.

Freude schenken und Erstaunliches zeigen, ist das Motto des Künstlerduos „Einfach Riesig“. Mit seinem Straßentheater „Rallye zum Südpol“ ist es rund um das Franziskaner mobil unterwegs mit einem roten Rennwagen, denn die beiden französischen Protagonisten Jacques und Omelette wollen die Ersten sein, die zum Südpol fahren. Die Besucher erleben clowneskes Straßentheater vom Feinsten, das in die Ära der ersten Automobilisten und großen Abenteurer zurückversetzt.

Im französischen Bistro im Museumsfoyer unter der Leitung von Mirella Fanelli werden franzöisische Spezialitäten angeboten, während Bert Kohl mit Chansons für die musikalische Unterhaltung sorgt.

Interessierte begeben sich im Museum auf Spurensuche in den Sammlungen. Dort finden sich französische Spuren nicht nur in der Erinnerung an die Belagerung Marschall Tallards oder die napoleonischen Kriege, sondern ebenso bei den Kelten. Für Kinder und Familien werden Spiel und Spaß en francais, das Mitmachtheater „Jacques Märchenküche“ und ein Bastelatelier mit Moni Broghammer angeboten. Der Freundeskreis Städtische Museen in Villingen-Schwenningen unterstützt die Veranstaltung mit einer Tombola, einer Lesung und einem Kuchenbuffet.

Doch nicht nur das Museumsfest mit seinem umfangreichen Programm lockt in die Innenstadt, auch der gleichzeitig stattfindende verkaufsoffene Sonntag ist seit jeher ein Besuchermagnet. Aus nah und fern werden Besucher erwartet, die außerhalb des Alltagsstress durch die Fußgängerzone in der historischen Innenstadt bummeln und das Einkaufserlebnis genießen. Überhaupt freut sich Rainer Böck vom Gewerbeverband Oberzentrum, dass sich das Museumsfest und der verkaufsoffene Sonntag „gegenseitig befruchten“.

Der Termin sei für die Geschäfte ideal, um beispielsweise die neuesten Trends der Herbstmode zu präsentieren oder auch, um das ein oder andere Weihnachtsgeschenk zu besorgen. „Die Läden werden einige individuelle Aktionen anbieten“, ist Böck sich sicher, dass sich der Besuch in der Villinger Innenstadt an jenem Tag auf alle Fälle lohnen wird.

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