Heimatfilme waren in den 1950er-Jahren Publikumsmagneten. Die Sehnsucht nach einer heilen Welt sollte die Schrecken des Zweiten
Heimatfilme waren in den 1950er-Jahren Publikumsmagneten. Die Sehnsucht nach einer heilen Welt sollte die Schrecken des Zweiten Weltkriegs verscheuchen. (Foto: Repro: Karger)

Es hat sich zum Vortrag von Klaus Peter Karger am Donnerstag, 6. Dezember, 19 Uhr, im Uhrenindustriemuseum über das Thema 100 Jahre Kinogeschichte in Villingen und Schwenningen nun noch ein Erzählcafé hinzugesellt.

Interessierte haben hier die Möglichkeit, Erinnerungen an die große Zeit des Kinos in Villingen und Schwenningen auszutauschen. Filme und Filmszenen, die wie prägende Erlebnisse oder Ereignisse beim Publikum nachwirkten, Anekdoten und Begebenheiten rund um den Kinobesuch, fast vergessene Gepflogenheiten und Rituale vor, während und nach Filmvorführungen können noch einmal lebendig werden. Ab 20 Uhr referiert Klaus Peter Karger zu 100 Jahre Kinogeschichte in Villingen und Schwenningen.

Der Journalist und Filmproduzent hat interessante Details recherchiert, zum Beispiel, wo sich der erste Kinematograph American befand, über Stromdiebstahl und Stempelfälschung oder den Konkurrenzkampf der Lichtspielhäuser in den „goldenen“ 1950er-Jahren. Eine besondere Rolle wird in seinem Vortrag die Kinogeschichte Schwenningens spielen, die – von der Zahl der Leinwände betrachtet – bedeutender war als jene in der Nachbarstadt Villingen.

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