Erstklassige Bühnenkunst erwartet das Publikum im „Theater am Ring“

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„Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ basiert auf dem Roman von Joachim Meyerhoff. Das Stück wird am 17. März 2020 im
„Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ basiert auf dem Roman von Joachim Meyerhoff. Das Stück wird am 17. März 2020 im Theater am Ring in Villingen aufgeführt. (Foto: G2 Baraniak)
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Große Schauspielkunst in erstklassigen Inszenierungen und mit bekannten Darstellern erwartet das Publikum im Theater am Ring in Villingen in den Reihen „Schauspiel“ (Abo I) und „Drittes Programm“ (Abo III).

Das Stück „Die Nashörner“ eröffnet am 25. September die Spielzeit und zeigt damit ein kraftvolles, absurdes Theaterstück von Eugène Ionesco, in dem sich Stadtbewohner plötzlich in gehörnte Dickhäuter verwandeln.

„Best of Dreigroschenoper 2071“ ist am 7. November zu sehen und spielt im Jahr 2071. Es ist eine furios-musikalische Verarbeitung des Brecht’schen Werks von und mit Bühnenstar Dominique Horwitz.

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte erzählt „Heisenberg“ am 7. Dezember, Simon Stephens Hommage an die unzähligen Möglichkeiten unseres Lebens und der Liebe, mit Charles Brauer und Anna Stieblich in den Hauptrollen.

Dürrenmatts Klassiker „Die Physiker“ am 1. Februar 2020 mit Hellena Büttner und Peter Bause zeigt humorvoll die Schwächen des modernen Menschen, dessen Technik schon längst zu komplex geworden ist.

Basierend auf dem Roman von Joachim Meyerhoff handelt „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ am 17. März 2020 von einer Kindheit, in der das Ungewöhnliche ganz selbstverständlich ist.

Sophokles „Antigone“ (5. Mai 2020), heute so aktuell wie vor 2500 Jahren, hinterfragt die Gültigkeit bestehender Herrschaftsformen.

Das „Dritte Programm“ (Abo III) eröffnet mit „George Orwell – 1984“ am 24. Oktober – ein Blick in eine Zukunft der Überwachung und Gedankenpolizei mit großer Relevanz für die Gegenwart.

Ebenso aktuell ist auch Schillers Klassiker „Die Räuber“ (19. November), das einem jugendlichen Zorn auf die Gesellschaft Gehör verschafft.

Eine Parabel über die Korrumpierbarkeit einer Gemeinschaft durch Geld ist Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ am 21. Januar 2020.„Geisterstunde im Chelsea Hotel“ (10. März 2020) lässt in der ungewöhnlichen Form eines inszenierten Konzerts die bekanntesten Künstler der wilden 60er-Jahre wiederauferstehen.

Nach 200 Jahren immer noch voll mit frischen Zeitbezügen und mit virtuoser Sprache verfasst ist das Stück von Kleist mit dem Titel „Der zerbrochne Krug“ am 22. April 2020.

Den Abschluss der Reihe bildet Philipp Löhles „Die Mitwisser“ dann am 19. Mai 2020. Das ist ein Stück in realem Science-Fiction, in dem die Technik des Internets und der Algorithmen ganz überraschend als Person in Erscheinung tritt.

Einschreibungen für das Abo I und III sind im Abo-Büro im Amt für Kultur, Telefon 07721/82 23 12, oder per E-Mail an tickets@villingen-schwenningen.de, möglich. Ebenso können die Termine mit weiteren Veranstaltungen in einem Wahlabo zusammengefasst werden.

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