Eine Ausstellung mit Lichteffekten

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 Werner Esslinger, Vorsitzender des Tuninger Heimatvereins, hängt die Bilder auf.
Werner Esslinger, Vorsitzender des Tuninger Heimatvereins, hängt die Bilder auf. (Foto: Bieberstein/sbo)
sbo und Erich Bieberstein

Eine Bilderausstellung mit Werken der Tuninger Künstlerin Ursula Hauser ist ab Sonntag, 19. Januar, im Heimatmuseum in Tuningen zu sehen. Im Zeitraum 1980 bis 1990 schuf sie zahlreiche Bilder mit Schwerpunkt auf Tuninger Gemarkung.

In dieser Zeit hatte die gelernte Dekorateurin auch für sieben Jahre am Bodensee gelebt, dort wurde sie von der Abwechslung des Sees ebenfalls inspiriert und malte diesen in den verschiedensten Facetten. Danach legte sie den Pinsel aus gesundheitlichen Gründen jedoch zur Seite. Viele ihrer Bilder befinden sich in Tuninger Haushalten.

Werner Esslinger, Vorsitzender des Tuninger Heimatvereins, hatte die Idee, eine Ausstellung in der Museumsscheune zusammenzustellen, und rief zur leihweisen Überlassung der Bilder für diese Veranstaltung auf. Und er war überrascht, wie großzügig die Bürger waren. Es sind 33 Werke für die Ausstellung zusammen gekommen. Besonders freuen ihn die Bilder mit den verschiedenen Ansichten des Heimatmuseums mit Blickwinkel vom Hasenloch.

Aber auch zahlreiche Häuser, welche zwischenzeitlich längst abgebrochen sind, wurden noch rechtzeitig als Aquarell verewigt. Auch im Rathaus schlummerten noch einige der Bilder und wurden für die Ausstellung überlassen. Dort tauchte auch das Bild aus dem Kaufhaus Veit, dem ehemaligen Ladengeschäft in Tuningen, auf.

Einige ihrer Bodenseewerke ergänzen die Ausstellung, für Ursula Hauser waren die verschiedenen Lichteffekte in Kombination mit dem Wasser entscheidend – und diese Stimmung hat sie perfekt zu Papier gebracht.

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag um 14 Uhr hat sie ihre Zusage gegeben, unter den Gästen zu sein. Das Museum ist weiterhin am 2. und 16. Februar geöffnet, und auch im März haben die Besucher noch Gelegenheit, die Bilder in Ruhe zu betrachten. In dieser Zeit ist neben der Museumsscheune auch das komplette Museum geöffnet, wo die Tuninger Geschichte mit einem kleinen Rundgang erlebt werden kann.

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